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Institute for Migration Research and Intercultural Studies


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Neuerscheinungen / new publications

als e-Book soeben erschienen / Softcover erscheint am 7.12.2017:

Jochen Oltmer (Hg.), Migrationsregime vor Ort und lokales Aushandeln von Migration, Wiesbaden: Springer VS 2018, ISBN 978-3-658-18944-0 (Softcover) - ISBN 978-3-658-18945-7 (e-Book)

Der Band nimmt die für die Migrationsforschung grundlegende Frage auf, wer auf welche Weise vor dem Hintergrund welcher Interessen aus welchen Gründen Einfluss auf räumliche Bewegungen und Prozesse der Niederlassung von Migrantinnen und Migranten gewonnen hat und gewinnen kann. Die Beiträge unternehmen den Versuch, Untersuchungsebenen unterhalb des Nationalstaates zu entwerfen und damit auf Arenen der Aushandlung von Wanderungs- und Niederlassungsvorgängen zu blicken, die durch je spezifische lokale, nationale, imperiale, supranationale oder globale Migrationsregime gerahmt sind. Zum Verlag

 

 

Christoph Rass/Melanie Ulz (Hg.), Migration ein Bild geben. Visuelle Aushandlungen von Diversität, Wiesbaden: Springer VS 2018, ISBN 978-3-658-10442-9, auch als e-Book

Welche Bilder machen sich Gesellschaften von Migration? Welche Bedeutung haben die daraus entstehenden Bilderwelten für die Aushandlung von Identität und Zugehörigkeit unter der Bedingung zunehmender Diversität? Der vorliegende Band versammelt Beiträge eines weiten fachlichen Spektrums der interdisziplinären Migrationsforschung. Die Autorinnen und Autoren untersuchen Visualisierungsprozesse aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive und arbeiten die Wirkmächtigkeit von Bildern unterschiedlicher medialer Formaten als Wirklichkeitskonstruktionen heraus, die unseren Umgang mit Migration und gesellschaftlichem Wandel prägen. 
Dieses Buch eröffnet ein interdisziplinäres Feld anhand exemplarischer Erkundungen, die theoretische und methodische Potentiale einer durch die visual culture studies informierten Migrationsforschung entwickeln. Zum Verlag

Z'Flucht. Zeitschrift für Flüchtlingsforschung. The German Journal for Refugee Studies, Baden-Baden: Nomos. Herausgegeben von Marcel Berlinghoff, J. Olaf Kleist, Ulrike Krause und Jochen Oltmer, ISSN print: 2509-9485, ISSN online: 2509-9485

Die erste Ausgabe der Zeitschrift für Flüchtlingsforschung ist Ende Mai 2017 erschienen. Die Z’Flucht ist ein neues peer-reviewed-journal, das wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Flucht- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht. Sie erscheint zweimal im Jahr im Nomos-Verlag (Baden-Baden) und wird von Marcel Berlinghoff (IMIS), J. Olaf Kleist (IMIS), Ulrike Krause (Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg) und Jochen Oltmer (IMIS) herausgegeben. Zum Verlag: http://www.zflucht.nomos.de/
Jahrgang 1 (2017), Heft 1, ISSN print: 2509-9485, ISSN online: 2509-9485
DOI: 10.5771/2509-9485-2017

Klaus J. Bade, Migration - Flucht - Integration: Kritische Politikbegleitung von der 'Gastarbeiterfrage' bis zur 'Flüchtlingskrise'. Erinnerungen und Beiträge, Von Loeper LiteraturverlagKarlsruhe April 2017, ISBN 978-3-86059-350-9, 624 Seiten.- Auch als Open Access

Die ‚Flüchtlingskrise’ ist nicht die erste ‚Krise’ in Sachen Migration, Flucht und Integration in Deutschland und Europa. Klaus J. Bade, Begründer der modernen Historischen Migrationsforschung in Deutschland und streitbarer Vertreter der Kritischen Politikbegleitung, blickt zurück. Der Grenzgänger zwischen Migrationsforschung und Migrationspolitik präsentiert eine autobiografische Sicht auf sein kritisches Engagement und eine Auswahl seiner Medientexte und öffentlichen Vorträge - von der ‚Gastarbeiterfrage’ damals bis zu ‚Flüchtlingskrise’ und Terrorangst heute. Das Buch bietet Erinnerungen, Bestandsaufnahmen, Kritik und Denkanstöße: Wo stehen wir heute in Sachen Migration - Flucht - Integration? Worauf müssen wir uns für die Zukunft einrichten? Woran können wir uns orientieren?
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Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ, Afrika in Bewegung. Translokale Livelihoods und ländliche Entwicklung in Subsahara-Afrika, Bielefeld: transcript, 282 Seiten, ISBN 978-3-8376-3833-2

Es ist an der Zeit, Wanderungsbewegungen sowie raumüberspannende Netzwerkbeziehungen als Normalität der Lebenswirklichkeit in afrikanischen Gesellschaften anzuerkennen. Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ plädieren für eine translokale Betrachtungsweise von sozialem Wandel und zeigen: Die Translokalität der Existenzsicherung prägt nicht nur das Leben einer halben Milliarde Menschen auf dem Kontinent – sie wirkt sich auch immer deutlicher auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort aus. Mithilfe eines handlungszentrierten Konzepts analysieren sie die Einflüsse translokaler Livelihoods auf zahlreiche Aspekte des ökonomischen, ökologischen und sozialen Wandels in ländlichen Räumen.
Die Studie leistet so einen wichtigen Beitrag nicht nur zur Forschung, sondern ebenso zur Politik und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit.
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Jochen Oltmer, Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft/Konrad Theiss Verlag, 288 Seiten, 18 Schaubilder, 6 Tabellen, 13 Fotos, ISBN 9-783-8062-2818-2

Migration, Flucht, Asyl: Die Themen sind allgegenwärtig. Mit der Einordnung der Phänomene aber tut sich die Debatte schwer, auch weil sie geschichtsblind agiert und übersieht, dass sich die Gegenwart der Migration nur durch den Blick auf lange Linien des Wandels weltweiter Wanderungen erklären lässt. Welche Faktoren aber bedingen Migration und Flucht und von welchen Folgen und Effekten ist auszugehen? Antworten auf diese grundlegenden Fragen bietet das neue Buch von IMIS-Mitglied Jochen Oltmer.
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J. Olaf Kleist, Political Memories and Migration: Belonging, Society, and Australia Day, Palgrave Macmillan 2017, 222 S., ISBN 978-1-137-57589-0, hardcover + eBook

Den Zusammenhang von Politischer Erinnerung und Migrationspolitik untersucht J. Olaf Kleist in der kürzlich von Palgrave Macmillan publizierten Monographie 'Political Memories and Migration: Belonging, Society, and Australia Day'.

This book explores the relationship between political memories of migration and the politics of migration, following over two hundred years of commemorating Australia Day. References to Europeans’ original migration to the continent have been engaged in social and political conflicts to define who should belong to Australian society, who should gain access, and based on what criteria. These political memories were instrumental in negotiating inherent conflicts in the formation of the Australian Commonwealth from settler colonies to an immigrant society. By the second half of the twentieth century, the Commonwealth employed Australia Day commemorations specifically to incorporate new arrivals, promoting at first citizenship and, later on, multiculturalism. The commemoration has been contested throughout its history based on two distinct forms of political memories providing conflicting modes of civic and communal belonging to Australian politics and policies of migration. Introducing the concept of Political Memories, this book offers a novel understanding of the social and political role of memories, not only in regard to migration.

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Jochen Oltmer und Nikolaus Barbian, mit Illustrationen von Christine Rösch, Ein Blick in die deutsche Geschichte: Vom Ein- und Auswandern, Berlin: Jacoby & Stuart 2016, 128 S., ISBN 978-3-946593-08-9, € 19,95 

Vergangenheit und Gegenwart Deutschlands sind gekennzeichnet durch ausgesprochen vielfältige grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie räumliche Bewegungen im Innern. In einem Jugendsachbuch blicken IMIS-Mitglied Jochen Oltmer und Co-Autor Nikolaus Barbian auf die deutsche Migrationsgeschichte und veranschaulichen an zahlreichen Beispielen, warum sich Menschen entschlossen, Deutschland zu verlassen oder Deutschland als Ziel ihrer Migration zu wählen, warum Einwanderung abgelehnt, aber auch zugelassen worden ist, auf welche Weise und aus welchen Gründen sich Deutschland seit vielen Jahrzehnten zu einer Einwanderungsgesellschaft entwickelte. Zahlreiche Illustrationen von Christine Rösch begleiten und ergänzen die Texte.
Jochen Oltmer und Nikolaus Barbian, mit Illustrationen von Christine Rösch, Ein Blick in die deutsche Geschichte: Vom Ein- und Auswandern, Berlin: Jacoby & Stuart 2016, 128 Seiten.

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Jochen Oltmer, Globale Migration. Geschichte und Gegenwart (Beck’sche Reihe: C.H. Beck Wissen), 2. überarbeitete und aktualisierte Aufl. München: C.H. Beck 2016, 141 S., mit 3 Karten, ISBN 978-3-406-69890-3, € 8,95

Migration ist ein globales Zukunftsthema. Debatten über die Folgen des Wachstums der Weltbevölkerung, den Zustrom von Flüchtlingen vor allem aus Afrika oder die Alterung der Gesellschaften im reichen ‚Norden' belegen dies in aller Deutlichkeit. Nur selten wird jedoch klar gesehen, dass Migration und Integration Ergebnis historischer Prozesse und staatlich verordneter Politik sind. Jochen Oltmers souveräner Überblick zeigt die Hintergründe, Formen und Konsequenzen globaler Migration in der Neuzeit und schildert die großen Bevölkerungsbewegungen, die die Welt im 19. und 20. Jahrhundert fundamental geprägt haben. Für die Neuauflage hat Jochen Oltmer den Band um ein Kapitel zur aktuellen Flüchtlingskrise ergänzt.

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Carsten Felgentreff/Andreas Pott (Hg.), Climate and Migration: Perspectives from Social and Cultural Geography (Themenheft DIE ERDE, Vol 147, No 2 / 2016): Online-Ausgabe

Contents
Editorial: Climatic turn in migration studies? Geographical perspectives on the relationship between climate and migration - Carsten Felgentreff, Andreas Pott
Research articles
Migration in a changing climate. Towards a translocal social resilience approach - Patrick Sakdapolrak, Sopon Naruchaikusol, Kayly Ober, Simon Peth, Luise Porst, Till Rockenbauch, Vera Tolo
Adaptation as by-product: migration and environmental change in Nguith, Senegal - Clemens Romankiewicz, Martin Doevenspeck, Martin Brandt, Cyrus Samimi
Challenging the current climate change – migration nexus: exploring migrants’ perceptions of climate change in the hosting country - Corinna de Guttry, Martin Döring, Beate Ratter
Environmental change and migration in coastal regions: examples from Ghana and Indonesia - Felicitas Hillmann, Usha Ziegelmayer
Data and methods in the environment-migration nexus: a scale perspective - Lina Eklund, Clemens Romankiewicz, Martin Brandt, Martin Doevenspeck, Cyrus Samimi
Only a pawn in their games? environmental (?) migration in Kiribati – past, present and future - Eberhard Weber
Book reviews – Rezensionen
Carl Beierkuhnlein, Gabriele Broll, Susanne Schmidt

Jochen Oltmer, Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 86), 3. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2016, 210 S., ISBN 978-3-11-047137-3, Euro 21,95

Migration ist ein Zukunftsthema. Das lassen die aktuellen Debatten über Flucht und Asyl, die Folgen der Alterung der europäischen Gesellschaften, des Klimawandels oder des Bedarfs an Fachkräften für zunehmend komplexere ›Wissensgesellschaften‹ deutlich werden. Migration veränderte in den vergangenen Jahrhunderten die Welt: Unzählige Beispiele belegen, in welch hohem Maße Arbeits- oder Siedlungswanderungen, Flucht, Vertreibung oder Deportationen die Bevölkerungszusammensetzung, die Entwicklung von Arbeitsmärkten oder kulturell-religiöse Orientierungen beeinflussten.Auch die Geschichte Deutschlands kennzeichneten in den vergangenen zwei Jahrhunderten vielfältige und umfangreiche grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie interne räumliche Bewegungen. Der vorliegende Band bietet einen Überblick über Hintergründe, Formen und Folgen von Migration aus, nach und in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert. Die komplett überarbeitete und aktualisierte Neuauflage reicht bis in die Gegenwart und stellt den aktuellen Stand einer Historischen Migrationsforschung dar, die seit den 1990er Jahren rasch an Fahrt gewonnen hat. Eine umfangreiche, thematische gegliederte Bibliographie schließt den Band ab. Zur Seite des Verlages

Jochen Oltmer (Hg.), Handbuch Staat und Migration in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert, Berlin/Boston: De Gruyter 2016, 1058 S., ISBN 978-3-11-034539-1, Euro 89,95, zugleich als eBook

Staaten rahmen und gestalten Migrationsprozesse, kanalisieren Migrationsbewegungen und kategorisieren Migrantinnen und Migranten. Unterschiedliche staatliche Akteure beschränken oder erweitern die Handlungsspielräume von Menschen, die danach streben, ihre Arbeits-, Erwerbs-, Siedlungs-, Bildungs- oder Ausbildungschancen mithilfe von Bewegungen zwischen geographischen und sozialen Räumen zu verbessern oder sich neue Chancen zu erschließen. Die Kontroll-, Steuerungs- und Regulierungsanstrengungen staatlicher Institutionen können Freiheit und Freizügigkeit von Einzelnen oder Kollektiven so weit beschränken, dass Formen von Zwangsmigration die regionale Mobilität dominieren. - Das Handbuch überblickt die Genese des Wechselverhältnisses von Staat und Migration in Deutschland in einer langen Perspektive vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart und fragt nach dem Wandel von weltanschaulichen und politischen Prinzipien, obrigkeitlich bzw. staatlich gesetzten Regeln und administrativen Entscheidungsprozeduren, die Einfluss auf Zuwanderung und Abwanderung genommen haben. Pressemeldung

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