IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Die Entwicklung des autobiographischen Gedächtnisses im Kulturvergleich

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Außenministerium
Laufzeit: 2004 /2005
Projektleitung: Prof. Dr. Heidi Keller
Projektmitarbeiter: Joscha Kärtner, Astrid Kleis, Carolin Demuth

Das autobiographische Gedächtnis kann als die in Sprache gefasste Geschichte des Selbst aufgefasst werden. Da angenommen werden kann, dass Selbstkonzepte kulturspezifisch variieren, wird in diesem Projekt untersucht, wie die kulturspezifischen Ausprägungen entstehen. Dazu werden zunächst die Sozialisationserfahrungen 3monatiger Säuglinge untersucht. Danach werden das kategoriale Selbst und die Selbstregulation dieser Kinder im Alter von 19 Monaten erfasst. Im Alter von 3 Jahren werden schließlich die narrativen Selbststrukturen erhoben. Die Untersuchungen werden in Deutschland, Indien und Kamerun durchgeführt.

Publikationen (Auswahl)

H. Keller/J. Kärtner/J. Borke/R.D. Yovsi/A. Kleis, Parenting Styles and the Development of the Categorial Self. A Longitudinal Study on Mirror Self Recognition in Cameroonian Nso and German Families, in: International Journal of Behavioral Development [2005].

H. Keller/R.D. Yovsi/J. Borke/J. Kärtner/H. Jensen/Z. Papaligoura, Developmental Consequences of Early Parenting Experiences: Self Regulation and Self Recognition in three Cultural Communities, in: Child Development, 75. 2004, H. 6, S. 1745-1760.