IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


Osnabrück University navigation and search


Main content

Top content

Video- und bildbasierte Erfassung parentaler Ethnotheorien im Kulturvergleich

Projektleitung: Prof. Dr. Heidi Keller
Projektmitarbeiter: Bettina Lamm und Jörn Borke

In diesem Projekt geht es darum, die Vorstellungen, die Mütter, Väter und Großmütter in verschiedenen Kulturen davon haben, was die beste Pflege bzw. das beste elterliche Verhalten für ein drei Monate altes Baby ist, zu erfassen. Dazu wurden zunächst kurze Videosequenzen von Müttern mit dreimonatigen Babys aus verschiedenen Kulturen gezeigt und Kommentare erfasst. Inzwischen arbeiten wir mit einem Satz von Bildern typischer Interaktionssituationen aus der jeweils gleichen Kultur. Die Auswertungen weisen inhaltliche als auch stilistische Unterschiede zwischen den Kulturen auf, die in verschiedenen Publikationen dokumentiert sind. Das Projekt wird seit 3 Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ein Verlängerungsantrag ist gestellt.

Das Projekt soll auf Migranten ausgeweitet werden.

Publikationen (Auswahl):

H. Keller/E. Hentschel u.a., The Psycho-Linguistic Embodiment of Parental Ethnotheories. A New Avenue to Understand Cultural Differences in Parenting, in: Culture & Psychology, 10. 2004, H. 3, S. 293-330.

H. Keller/S. Völker/ R.D. Yovsi, Conceptions of Parenting in Different Cultural Communities. The Case of West African Nso and Northern German Women, in: Social Development, 14. 2005, H. 1, S. 158-180.

H. Keller/R.D. Yovsi/S.Voelker, The Role of Motor Stimulation in Parental Ethnotheories. The Case of Cameroonian Nso and German Women, in: Journal of Cross-Cultural Psychology, 33. 2002, H. 4, S. 398-414.