IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Forschungskolleg Migration

Die Aufgabe des Pilotprojekts ›Forschungskolleg Migration‹ (2018-2019) besteht darin, mit Hilfe der Einladung international führender Wissenschaftler*innen als Fellows an die Partnerinstitute der DeZIM-Forschungsgemeinschaft Wissensbestände zu wesentlichen, international intensiv diskutierten, aber auch neu entstehenden Themenfeldern der Migrationsforschung zu dokumentieren und aufzubereiten. Dabei sollen Forschungslücken identifiziert, die Projektarbeit der DeZIM-Gemeinschaft durch konzeptionelle, inhaltliche und methodische Impulse verbessert und gemeinsam neue Forschungsfragen, Ideen und kooperative Arbeitsvorhaben formuliert und diskutiert werden. Die Veranstaltungen (Workshops, Vorträge) und Publikationen des Forschungskollegs dienen der Stärkung und internationalen Vernetzung wie Profilierung des DeZIM und der deutschen Migrationsforschung insgesamt. Im Kern des Forschungskollegs steht ein Fellowship-Programm, mit dem das Forschungskolleg als Kommunikationsraum und zukünftiges Arbeitsformat des DeZIM erprobt und etabliert werden soll.

Leitung: Prof. Dr. Andreas Pott

Mitarbeiter: Dr. J. Olaf Kleist

Termine

Prof. Marlou Schrover (Leiden)

1. DeZIM-Fellow Lecture

Where Do We Go From Here: Gender and Migration

For years the mantra that the subject of gender and migration was understudied has been repeated. It is no true anymore. A wealth of studies has appeared in recent years which has remedied this unbalance. However, some biases still remain: studies are still more about women than about gender and there is a strong emphasis on victimhood, risk, trafficking and prostitution. Furthermore, an intersectional approach, which pays attention to the intersection between gender, class, ethnicity and religion) has been advocated but not applied as much as we might have hoped. In this presentation I look at where the study of gender and migration should go from here. What are promising fields for the study of migration and gender? And how can we contribute to current societal and political debates based on historical research?

17. Dezember 2018, 14:00 Uhr

Großer Besprechungsraum IMIS (03/226)

Ankündungungsflyer

Prof. Nick van Hear (Oxford)

Die Lecture

“Refugia: Towards a New Transnational Polity“

fand am 9. Mai 2019 auf dem Campus Essen der Universität Duisburg-Essen statt. Einen Bericht finden Sie hier.

Im Rahmen des Aufenthalts von Nick van Hear (Oxford) als DeZIM-Fellow am InZentIM in Essen fand am 9. und 10. Mai 2019 zudem ein zweitägiger Workshop zu

„Political Autonomy in Forced Migration Contexts“

statt. Am ersten Tag diskutierten die Teilnehmer*innen ihre Projektpräsentationen zu den Themen “Practices and Limits of Solidarity with Migrants” und “Transnational Migrant Self-Organization”. Am zweiten Tag standen die van Hear-Texte “Imagining Refugia: thinking outside the current refugee regime” und “‘Staying Power: Mobility, Mobilisation and Endurance in Times of Geopolitical Upheaval’” zur Diskussion. Auch hierzu gibt es einen Bericht, den Sie hier finden.

Prof. Helga de Valk (Groningen)

Prof. Helga de Valk, National Demographic Institute of the Netherland an der Universität Groningen, war im September 2019 für eine Woche Gast am MZES der Universität Mannheim, wo sie sich mit Mitgliedern des Instituts über Methoden der Migrationsforschung und Forschungen zur intergenerationellen Biographieforschung austauschte.

Im Zuge ihres Aufenthalts hielt Prof. de Valk am 26. September 2019 einen Vortrag zu

The Long Reach of Migration: The Effects of Migration over Generations and the Life Course

Hier geht es zur Veranstaltung am MZES.

Prof. Cathryn Cosello (Oxford)

Zeitgleich mit Helga de Valk hielt sich Prof. Cathryn Costello, Refugee Studies Centre der Universität Oxford, für den ersten Teil ihres DeZIM-Fellow Aufenthalts am WZB in Berlin auf, wo sie unter anderem am 26. September 2019 einen öffentlichen Vortrag hielt:

„Refugees’ Right to Work – Why so Elusive?“

Im Dezember wird Prof. Costello für den zweiten Teil ihres Besuchs ans WZB zurückkehren, wo sie am 12. Dezember 2019 einen Workshop zu

„Refugee Recognition“

leiten wird.