IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Christine Lang, Foto: Martin Funck

Christine Lang, M.A.

Max-Planck-Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity
Hermann-Föge-Weg 11
37073 Göttingen
Tel.: +49 551 4956 254
lang[at]mmg.mpg.de

Christine Lang

Organisationen und Diversität, Städte und Migration, Bildungs- und Berufskarrieren, soziale Mobilität und soziale Ungleichheit in der Migrationsgesellschaft.

Seit Juli 2017 Research Fellow am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften.

2015-2017 Stipendiatin im IMIS-Graduiertenkolleg "Produktion von Migration". 2012-2016 Academic Advisor des MISOCO Master Programms. 2011-2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin im IMIS-Projekt "Pathways to Success. Erfolgreiche Einwandererkinder und ihre Aufstiegskarrieren im urbanen und internationalen Vergleich".

2008-2010: Masterstudium in Soziologie an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS), Paris; 2004-2008: Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Université René Descartes, Paris 5.

Dissertationsprojekt

 "Mehr Migranten in den Öffentlichen Dienst": Die Produktion von Diversität in städtischen Verwaltungen

Das Dissertationsprojekt setzt an der Frage an, inwiefern städtische Verwaltungen auf die zunehmende migrationsbedingte Vielfalt der Stadtbevölkerung reagieren und sich verändern. Der Blick liegt auf dem Zugang von Personen mit familiärer Einwanderungsgeschichte zur Beschäftigung in städtischen Ämtern und Behörden, als einem Bereich, der bislang klar von der deutschen Mehrheitsgesellschaft dominiert ist. Erst seit einigen Jahren gibt es unter dem Schlagwort ‚Interkulturelle Öffnung‘ politische Bestrebungen, den Anteil an Beschäftigten mit ‚Migrationshintergrund' im Öffentlichen Dienst zu erhöhen, damit die Bevölkerungsvielfalt besser repräsentiert wird.

Das Projekt untersucht, inwieweit sich in diesem Kontext Zugang und Zugangschancen von Personen aus eingewanderten Familien zur Beschäftigung in der Verwaltung verändern und dabei auch die Frage der Zugehörigkeit von ‚Migrant_innen‘ und ihrer Nachkommen zur Stadtgesellschaft neu ausgehandelt wird ‒ oder bestehende ethnisch-nationale Unterscheidungen und Ausgrenzungen reproduziert werden. Diesen Fragen wird mit einer organisationssoziologischen Perspektive und qualitativ-ethnographischen Methoden nachgegangen. Als Beispiel dient die Einstellung von Auszubildenden in verschiedenen Bezirksämtern in Berlin.

Publikationen

[mit Jens Schneider] Von Kreuzberg nach Tempelhof: Räumliche und soziale Mobilität bei Nachkommen von Eingewanderten aus der Türkei in Berlin. In T. Geisen, C. Riegel & E. Yildiz (Hrsg.), Migration, Stadt und Urbanität. Perspektiven auf die Heterogenität migrantischer Lebenswelten. Wiesbaden: Springer 2017. 237–258.

Von „typischen“ und „untypischen“ Einwanderungsbezirken: Migrationsbedingte Vielfalt und die „Interkulturelle Öffnung“ städtischer Verwaltungen. In M. Barbehön & S. Münch (Hrsg.), Variationen des Städtischen - Variationen lokaler Politik. Wiesbaden: Springer 2017. 351–373.

[mit Jens Schneider] Barriers and Opportunities: Trajectories of Teachers with Turkish Background and the Institutional Context in Germany. In C. Schmidt & J. Schneider (Hrsg.), Diversifying the Teaching Force in Transnational Contexts. Critical Perspectives. Rotterdam: Sense Publishers 2016. 165–178.

[mit Andreas Pott und Jens Schneider] Unwahrscheinlich erfolgreich. Sozialer Aufstieg in der Einwanderungsgesellschaft, IMIS-Beiträge 49/2016. Osnabrück: IMIS 2016. Link

[mit Jens Schneider] Bildungserfolge und Aufstiegskarrieren: Probleme der Forschung zur intergenerationalen Mobilität in Einwandererfamilien in Deutschland, In I. Dirim, I. Gogolin, D. Knorr, M. Krüger-Potratz, D. Lengyel, H. Reich & W. Weiße (Hrsg.), Impulse für die Migrationsgesellschaft. Bildung, Politik und Religion, Münster: Waxmann 2015, 239-251.

„Mehr Migranten in den Öffentlichen Dienst!“ Welche Hürden könnten den Zugang erschweren? In Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Weltoffen, bürgernah und kompetent. Kommunen als Spiegel einer vielfältigen Gesellschaft. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung 2014. 35–38.

[mit Jens Schneider] Social Mobility, Habitus and Identity Formation in the Turkish-German Second Generation, New Diversities, Vol. 16, No. 1 (Special issue: Social Mobility and Identity Formation), 2014, 89-105. Link

[mit Paul Gans und Andreas Pott] Bevölkerungsdynamik und Migration (darin: „Migration“), in: H. Gebhardt, R. Glaser & S. Lentz (Hrsg.), Europa – eine Geographie, Heidelberg: Springer 2013, 329-377.

Europa als transnationaler Migrationsraum und Abschottungsraum, In H. Gebhardt, R. Glaser & S. Lentz (Hrsg.), Europa – eine Geographie, Heidelberg: Springer 2013, 203-208.

Rezension: H. Herrmann, C. Keller, R. Neef, R. Ruhne (Hrsg.), Die Besonderheit des Städtischen. Entwicklungslinien der Stadtsoziologie. Wiesbaden: VS-Verlag 2011. In C. Hannemann, H. Glasauer, J. Pohlan & A. Pott (Hrsg.), Jahrbuch StadtRegion 2011/12: Stadt und Religion, Opladen: Barbara Budrich 2012.

„All men are created equal?“ - Menschenrechtspolitik nach dem 11. September. In G. Riescher (Hrsg.), Sicherheit und Freiheit statt Terror und Angst. Perspektiven einer demokratischen Sicherheit. Baden-Baden: Nomos 2010, 249-272.