IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Neuigkeiten/Veranstaltungen


Öffentliche Vorträge

Bei dem Workshop "Raumaneignung und lokale Transformationsprozesse im Kontext russischsprachiger Migration" (9.-11. Oktober) werden Dr. Tatiana Golova vom Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS), Berlin, Dr. Ekaterina Demintseva von der Higher School of Economics, Moskau, und Jun.-Prof. Dr. Jannis Panagiotidis vom IMIS über Raumaneignungen von Migrantinnen und Migranten aus und in den postsowjetischen Ländern sprechen.
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Veröffentlichungen der Bundeszentrale für politische Bildung

Auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung sind unter maßgeblicher Beteiligung der Juniorprofessur für Migration und Integration der Russlanddeutschen zwei neue Dossiers erschienen, die sich mit Geschichte und Gegenwart der Russlanddeutschen in Deutschland und der ehemaligen UdSSR befassen: Russlanddeutsche und andere postsozialistische Migranten und Russlanddeutsche.

 

Fotodokumentation: Russlanddeutsche Kultur

Im Rahmen der IMIB-Lehrveranstaltung „Russlanddeutsche Kultur – eine Fiktion?“ im SoSe 2017 wurde ein Workshop zur Inventarisierung der kulturellen Identität Russlanddeutscher angeboten. Unter anderem brachten die Studierenden selbst gewählte Objekte mit, die sie in einer Ausstellung zur russlanddeutschen Kultur erwarten bzw. vorfinden wollen würden. Was neben einer Matrjoschka sonst an Objekten präsentiert wurde, erfahren Sie in der Fotodokumentation des Workshops im 3. Stock des IMIS-Gebäudes (Neuer Graben 19/21, Geb. 03).

 
Workshop: Raumaneignung und lokale Transformationsprozesse im Kontext russischsprachiger Migration

Vom 8. bis 11. Oktober 2017 veranstaltet die Juniorprofessur für Migration und Integration der Russlanddeutschen (IMIS) einen interdisziplinären Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen aus Deutschland und Russland. Wie verändern russische bzw. russischsprachige MigrantInnen durch ihre alltäglichen Praktiken Raum? Wie eignen sie sich Orte an? Wie schaffen bzw. gestalten sie neue Orte? Wie werden grenzüberschreitende ökonomische, soziale und kulturelle Elemente in der Migration genutzt, neu definiert und in Lebensentwürfen verbunden? Neben der theoretisch-methodischen Auseinandersetzung mit dem Raumkonzept in ausgewählten Dissertationsprojekten sollen im forschungspraktischen Teil des Workshops vor Ort in Osnabrück Raumaneignungen und -transformationen russischer bzw. russischsprachiger MigrantInnen punktuell untersucht werden.
 Call for Papers - Deadline: 12. Juni 2017


Facebook-Auftritt

Auf ihrer eigenen Facebook-Seite informiert die Juniorprofessur für Migration und Integration der Russlanddeutschen über ihre wissenschaftlichen Aktivitäten, aber auch über aktuelle Forschungen, Meldungen, Berichte und anderweitig Wissenswertes über Russlanddeutsche und (Spät)Aussiedler:
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Der „Fall Lisa“ und die Russlanddeutschen

Im Zuge der Demonstrationen von Russlanddeutschen in verschiedenen Städten anlässlich des Gerüchts der Vergewaltigung eines russlanddeutschen Mädchens in Berlin („Fall Lisa“) gab Professurinhaber Jannis Panagiotidis in verschiedenen in- und ausländischen Medien Einschätzungen ab zu den Ereignissen und zur Situation der Russlanddeutschen heute, darunter in der taz, der Süddeutschen Zeitung, der Badischen Zeitung, der lettischen Tageszeitung Latvias Avīze, sowie im Hörfunk bei SWR2, HR2 und Funkhaus Europa. Am 1.2.2016 diskutierte er zu dem Thema im SWR2 „Forum“ mit dem Historiker Viktor Krieger und dem Publizisten Boris Reitschuster.

 
Jahrestagung des Johann Gottfried Herder‐Forschungsrates 2015:
Migrationsmuster, transnationale Netzwerke und grenzüberschreitende Mobilität zwischen Ost‐ und Westeuropa in Geschichte und Gegenwart

Die Juniorprofessur "Migration und Integration der Russlanddeutschen" war Mitveranstalter der Jahrestagung des Johann Gottfried Herder‐Forschungsrates 2015, die am 19. und 20.11.2015 am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig (GWZO) stattfand. Thema der Tagung waren "Migrationsmuster, transnationale Netzwerke und grenzüberschreitende Mobilität zwischen Ost‐ und Westeuropa in Geschichte und Gegenwart". Das IMIS-Panel befasste sich mit dem Thema "Regime der Zugehörigkeit in Geschichte und Gegenwart". Die Referenten waren Gesine Wallem (Sciences PoParis/Centre Marc Bloch Berlin) sowie Frank Wolff und Jannis Panagiotidis vom IMIS.
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Russlanddeutsche in einem vergleichenden Kontext: neue Perspektiven der Forschung /
Russian Germans in a Comparative Context: New Research Perspectives

Am 18./19.11.2015 fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin die Tagung „Russlanddeutsche in einem vergleichenden Kontext: neue Perspektiven der Forschung / Russian Germans in a Comparative Context: New Research Perspectives“ statt. Sie wurde von der Juniorprofessur Migration und Integration der Russlanddeutschen in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im Östlichen Europa (BKGE) und dem Nordost-Institut (IKGN) organisiert und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziell gefördert. Die Tagung brachte ForscherInnen verschiedener Disziplinen aus Deutschland, Russland und Nordamerika zusammen, die ihre aktuellen Forschungen zu Russlanddeutschen in Geschichte und Gegenwart in drei Sektionen zu den Themenfeldern „Identität, „Migration“ und „Vergleich“ präsentierten. Am Abend des 18.11. fand zudem eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „Normalfall Migration“ statt. Die Diskutanten waren die Bestsellerautorin Alina Bronsky („Scherbenpark“), der Migrationsforscher Jochen Oltmer und der Historiker Viktor Krieger. Moderiert wurde die Diskussion von der Schriftstellerin Ulla Lachauer („Ritas Leute“).
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Programmflyer
Podiumsdiskussion
zur Website der Landesvertretung Niedersachsen (Bericht und Fotos)

 
Spätaussiedler als Thema bei nano spezial

Am 15.9.2015 befasste sich das Wissenschaftsmagazin nano in einer Sondersendung auf 3sat mit dem Thema "Völkerwanderung 2.0". Im Beitrag von Jana Garve zur erfolgreichen Integration der Spätaussiedler in der Bundesrepublik kam auch Professurinhaber Jannis Panagiotidis als Experte zu Wort. Seine Kernaussage: die Erfahrung der Aussiedleraufnahme zeigt, dass Integration gelingt, wenn sie von vornherein durch staatliche Maßnahmen unterstützt wird. Dafür muss jetzt Geld in die Hand genommen werden.
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Jannis Panagiotidis im Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

In der Ausgabe der FAS vom 30.08.2015 äußerte sich Professurinhaber Jannis Panagiotidis zu möglichen Lehren aus der Aufnahme von über drei Millionen Spätaussiedlern seit 1987 für die gegenwärtige Flüchtlingskrise. Die grundsätzliche Aussage: die Integration dieser Menschen ist durch aktive und vorausschauende Integrationspolitik gelungen. Man kann die Integration von sehr vielen Menschen, die in sehr kurzer Zeit kommen, erfolgreich bewältigen, wenn Staat und Gesellschaft ihnen eine klare Bleibeperspektive bieten und bereit sind, in sie zu investieren.
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Neue Mitarbeiterin

Am 1.7.2015 hat Anna Flack, M.A., ihre Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin angetreten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Nahrungsethnologie. In ihrem Dissertationsprojekt befasst sie sich mit dem Zusammenhang von Ernährung und Ethnizität bei den Russlanddeutschen im westsibirischen Barnaul.

Pressemitteilungen zur Einrichtung der Juniorprofessur

PM der Bundesregierung
PM des IMIS