IMIS

Institute for Migration Research and Intercultural Studies


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IMIS auf einen Blick

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IMIS-Flyer (Stand: 10/2016)

Ziele und Aufgaben des IMIS

IMIS im Film

Anlässlich des Jubiläums zum 25-jährigen Bestehen 2015 filmten Studierende ihre Sicht auf das IMIS.

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Migration bildet seit jeher ein zentrales Element gesellschaftlichen Wandels. Räumliche Bewegungen von Menschen veränderten in den vergangenen Jahrhunderten die Welt: Unzählige Beispiele belegen das Ausmaß, mit dem Arbeits- und Siedlungswanderungen, Nomadismus, Bildungs- und Ausbildungswanderungen, Sklaven- und Menschenhandel, Flucht, Vertreibung oder Deportation die Bevölkerungszusammensetzung sowie die Entwicklung von Arbeitsmärkten, politischen Systemen, kulturellen Identitäten oder religiösen Orientierungen beeinflussten. Auch in Zukunft wird Migration ein zentrales gesellschaftliches Thema mit hohem politischen Gewicht bleiben. Das verdeutlichen die aktuellen Debatten über die Folgen des weiteren (regional höchst ungleich verteilten) Anwachsens der Weltbevölkerung, der Alterung der Gesellschaften des reichen ›Nordens‹ oder des Klimawandels, über gesellschaftspolitische Herausforderungen von Migration oder den Mangel an Fachkräften für zunehmend komplexere und international eng vernetzte ›Wissensgesellschaften‹.

Seit Anfang der 1990er Jahre gilt das wissenschaftliche Interesse des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück den vielfältigen Aspekten räumlicher Mobilität und interkultureller Begegnung in Geschichte und Gegenwart. Zu den Aufgaben des IMIS gehört es, durch seine Grundlagenforschung, seine Publikationen, seine öffentlichen Veranstaltungen und die wissenschaftliche Beratungstätigkeit seiner Mitglieder einen Beitrag zu leisten zur Verdichtung und Vernetzung der interdisziplinären Arbeit sowie zum Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Aufgrund seiner langjährigen Forschungsexpertise sowie einer in Deutschland einmaligen interdisziplinären Breite ist das IMIS heute ein überregional und international bekanntes und anerkanntes Forschungsinstitut. Dem Institut gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fächer und Forschungsgebiete an:

•    Erziehungswissenschaft
•    Ethnologie
•    Geographie
•    Geschichte
•    Geschlechterforschung
•    Kunstgeschichte
•    Politikwissenschaften
•    Psychologie
•    Rechtswissenschaften
•    Religionswissenschaft
•    Soziologie
•    Sprachwissenschaften