IMIS

Institute for Migration Research and Intercultural Studies


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Master-Studiengang IMIB

Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (M.A.)

Das Master-Studienprogramm des IMIS ist ein interdisziplinärer Studiengang unter Beteiligung der Disziplinen Soziologie, Geschichtswissenschaft, Sprachwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Geographie, Psychologie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Religionswissenschaft und Wirtschaftswissenschaften.

Aktuelles

Bewerbungsschluss für Studieninteressierte mit deutschem Bildungsabschluss und für Studieninteressierte aus dem Ausland mit ausländischem Bildungsabschluss ist jeweils der 15. Juli*

Flyer des Studiengangs zum downloaden

Aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Gefährdungslage werden zurzeit keine persönlichen Sprechzeiten angeboten. Bitte stellen Sie Ihre Anfragen digital an pa-imib@uni-osnabrueck.de  oder telefonisch unter 0541 969 4916

Im Prüfungswesen hat der Umstieg von OPIuM zu HISinOne stattgefunden. Allerdings befindet sich das System noch in der Übergangsphase.

Wir bitten Sie für die Zeit der Übergangsphase um Geduld, sollte es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihrer Daten, bei Umbuchungen und bei dem Ausstellen von Bescheiden kommen.

Die laut Prüfungsordnung vorgesehenen Bearbeitungszeiten und Korrekturfristen für schriftliche Hausarbeiten (auch Abschlussarbeiten) bleiben weiterhin bestehen.

 

 

Warum ›Migration‹ studieren?

Die Studieninhalte des Masterprogramms ›Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB)‹ widmen sich dem vielgestaltigen Phänomen Migration. Dabei begreifen wir Migration sowohl als gesellschaftliche Normalität als auch als Gegenstand von Kontroversen und Konflikten.

Wie sinnvoll lässt sich zwischen verschiedenen Typen von Migration unterscheiden? Weshalb wird in ganz unterschiedlichen historischen und geographischen Kontexten von ›Migrationskrisen‹ gesprochen? Was bedeutet es, Aus- oder Einwanderungsgesellschaft zu sein? Was heißt es, wenn es in städtischen Kontexten keine klaren Minder- und Mehrheitsverhältnisse mehr gibt? Wie ist es zu für das Migrationsrecht konstitutiven Unterscheidungen zwischen In- und Ausländer*innen gekommen? Wie müsste ein wirksamer Flüchtlingsschutz konzipiert sein? Sind Grenzen mehr als territoriale Trennungen? Wie gehen Bildungsinstitutionen mit Diversität und Mehrsprachigkeit um? Warum wird das Thema Gender und Migration oft auf das Kopftuch reduziert? Soll sich Wissenschaft gesellschaftlich positionieren und einmischen? – Diese und andere Fragen sind in Migrationsgesellschaften relevant. Oft werden sie jedoch ohne notwendige Differenziertheit und Fundierung verhandelt.

Der Master beschäftigt sich mit dem Thema Migration aus wissenschaftlicher, interdisziplinärer Perspektive unter Beteiligung der Fächer Geographie, Geschichtswissenschaft, Soziologie, Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft, Religionswissenschaft, Sprachwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften. Die Schwerpunkte liegen auf der Vermittlung wissenschaftlicher und praktischer Kompetenzen in den Feldern Migration und Interkulturalität, der Analyse von Migrationsregimen sowie method(olog)ischen Fragen der Migrationsforschung. Zudem ist die Reflexion der Wissensproduktion zu Migration Gegenstand des Studiums sowie des forschenden Lernens.