IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Ein Teil des IMIS-Teams im März 2019, Foto: Elena Scholz, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

Bis auf Weiteres keine persönlichen Sprechzeiten in den IMIS-Sekretariaten

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bieten die IMIS-Sekretariate und das Prüfungsamt Master IMIB bis auf Weiteres keine persönlichen Sprechzeiten an. Anfragen können Sie per E-Mail oder telefonisch zu den jeweiligen Sprechzeiten stellen, Post in den Briefkasten der Uni-Poststelle im Geb. 15 (EW) gegenüber dem IMIS-Eingang einwerfen.

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Call for Papers: Turkey Migration Studies network (TurkMiS) workshop at IMIS

[9.6.2021] On 29/30 July 2021, the Turkey Migration Studies network (TurkMiS) workshop “Advances, Recent Trends and Knowledge Gaps in Forced Migration and Refugee Research in and on Turkey” will take place at IMIS (online). It is the 10th Anniversary Event of TurkMiS and the 15th International Workshop, organized by Dr Franck Düvell (IMIS) and Dr Ali Zafer Sağıroğlu (AYBU) in collaboration with the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). - Ten years on from the arrival of Syrian refugees and the modernisation of Turkey’s migration regime which triggered a boom in migration research, this workshop aims to look back at the achievements of the last decade of knowledge production, promote recent advances, further enhance international knowledge transfer and cooperation whilst identifying certain distortions as well as knowledge gaps (e.g. groups other than Syrians). Read more / Call for Papers

Kultur und Migration. Abschlusstagung des KultMIX-Forschungsprojekts

[1.6.2021] Am 17./18.6.2021 präsentiert das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte IMIS-Forschungsprojekt "Kulturproduktion in der Migrationsgesellschaft (KultMIX)" einige seiner Ergebnisse und bringt sie in einen Dialog mit Akteur:innen der kulturellen und kulturpolitischen Praxis.

Kultur und Kultureinrichtungen spielen eine zentrale Rolle in der Bedeutungsproduktion einer Gesellschaft. Insbesondere die großen öffentlichen Kulturinstitutionen „kanonisieren“ Themen, Perspektiven und Formen der Darstellung und des Sprechens darüber. Der Wandel Deutschlands zu einer „Migrationsgesellschaft“, in der Migration und ihre Wirkungen zunehmend sichtbar werden und einen Einfluss nehmen darauf, wie Demokratie und Teilhabe, Identitäten und Citizenship verstanden bzw. debattiert werden, gehört zu den zentralen Themen, zu denen sich Kulturinstitutionen, aber auch die Kulturpolitik aktuell verhalten und positionieren müssen. Das gilt in diesem Fall aber nicht nur für das Sprechen darüber, sondern auch die Strukturen und die Akteur:innen selbst: Wer spricht oder darf sprechen? Welche und wessen Geschichten werden erzählt und somit sichtbar gemacht?   Programm und Anmeldung

Ausstellungseröffnung: "Un.eindeutig Zuhause – Diverse Stadtgeschichten in Osnabrück"

[10.6.2021] Eine neue Open Air-Ausstellung im Osnabrücker Stadtbild vermittelt ab Samstag, 12. Juni, an acht Stationen multiperspektivische Blicke in die Migrationsgeschichte der Stadt Osnabrück. Die Ausstellung „Un.eindeutig Zuhause – Diverse Stadtgeschichten in Osnabrück“ ist eine Kooperation des Museumsquartiers Osnabrück (MQ4) mit dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Sie wird gefördert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung Niedersachsen. Pressemeldung / Weitere Informationen

Drei IMIB-Studierende ausgezeichnet

[20.5.2021] Drei Studierende des Masters Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB) erhielten Preise für ihre Abschlussarbeiten: Jana Fleischmann, Alumni-Förderpreis Sozialwissenschaften (Thema: Barrieren beim Familiennachzug Geflüchteter); Dorothea Biaback Anong, Förderpreis der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Osnabrück (Thema: Pandemie und landwirtschaftliche Saisonarbeit) sowie Annika Marklein, Pro Afrika-Förderpreis (Thema: Transnationale Praktiken togoischer Migrant*innen in Deutschland). Außerdem schickt die Universität Osnabrück ein Projekt von IMIB-Studierenden zur Unterstützung von Jugendlichen in den Wettbewerb um den Niedersächsischen Wissenschaftspreis. Das IMIS gratuliert herzlich! zur Förderpreis-Broschüre

Zweites Heft der "Zeitschrift für Migrationsforschung / Journal of Migration Studies" erschienen

[30.4.2021] Das zweite Heft der „Zeitschrift für Migrationsforschung“ (ZMF) ist erschienen: Neun Beiträge beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Migrationsforschung und Politik. Die neue Zeitschrift ist kostenlos zugänglich und erscheint zweimal jährlich. Alle Aufsätze durchlaufen zur Qualitätssicherung ein Begutachtungsverfahren. Das Journal bietet ein Forum für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Hintergründen und Bedingungen räumlicher Bewegungen von Menschen in Vergangenheit und Gegenwart sowie mit durch Migrationsprozesse hervorgebrachtem gesellschaftlichen Wandel in Herkunfts-, Transit- und Zielkontexten. Zur Zeitschrift

Broschüre: Schutz vor geschlechtsspezfischer Gewalt im Kontext von Flucht und Migration

[1.4.2021] Das IMIS-Verbundprojekt „Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland“ hat eine Broschüre zum Schutz vor Gewalt im Kontext von Flucht und Migration veröffentlicht. Die Publikation porträtiert sechs Projekte zur Unterstützung von Frauen* und LBGTIQ* mit Fluchterfahrung, die häufig mehrfache Gewalt erleben. Sie ist Ergebnis einer vom BMBF geförderten Forschung in mehreren deutschen Städten und hier zum Download verfügbar: http://welcome-democracy.de/anregungen-fuer-die-praxis

Superdiverse Stadtgesellschaft: Forschungs-bericht zu Sindelfingen veröffentlicht

[25.3.2021] Sindelfingen liegt in der Metropolregion Stuttgart und ist nicht nur Standort des größten Daimler-Werks der Welt, sondern gehört auch zu den ersten "mehrheitlich Minderheiten"-Städten in Deutschland: Über die Hälfte der Bevölkerung hat einen sogenannten Migrationshintergrund. Von 2016 an hat sich das IMIS-Forschungsprojekt "Integration und Vielfalt in Sindelfingen" in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung mit der Frage beschäftigt, was dies für die Frage der Integration und das Selbstverständnis als Stadtgesellschaft bedeutet. Die Ergebnisse des Forschungsprojekt mündeten in ein "Sindelfinger Konzept für Vielfalt, Dialog und Teilhabe", das im vergangenen Dezember vom Gemeinderat der Stadt verabschiedet wurde. Der Forschungsbericht kann nun hier heruntergeladen werden.

Das IMIS hat eine neue Direktorin: Prof. Dr. Helen Schwenken tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Pott an. Foto: Vera Hanewinkel

Weitergabe der IMIS-Glocke

[6.1.2021] Neue IMIS-Direktorin ist seit 1.1.2021 die Soziologin Prof. Dr. Helen Schwenken. Der Geograph und langjährige IMIS-Direktor Prof. Dr. Andreas Pott fungiert zukünftig als stellvertretender Direktor.
In einem pandemiebedingt kleinen Festakt übergab der Vorstand die Leitung des 1990 gegründeten Forschungszentrums und dankte Prof. Dr. Andreas Pott für sein unermüdliches Engagement im und für das IMIS. Nach Gründungsdirektor Prof. Dr. Klaus Bade (1991-1997 und 2002-2005) und den Direktoren Prof. Dr. Hans-Joachim Wenzel (1997-2002), Prof. Dr. Michael Bommes (2005-2009) sowie Prof. Dr. Andreas Pott (2009-2020) ist Prof. Dr. Helen Schwenken die fünfte Direktorin des IMIS. Dem neuen, für die Jahre 2021-2023 gewählten IMIS-Vorstand gehören außerdem die beiden Historiker Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer und Prof. Dr. Christoph Rass sowie Vera Hanewinkel und Jutta Tiemeyer an.

Open Access erschienen: "Die Grenzen der EU"

[22.3.2021] IMIS-Mitglied Jochen Oltmer blickt in dieser kostenfrei zugänglichen Publikation auf die Hintergründe der Politik der Freizügigkeit in Europa und diskutiert die Folgen. Erklärt wird, warum im Rahmen der europäischen Integration die Politik der „Freizügigkeit“ seit den 1950er Jahren einen so hohen Stellenwert einnahm. Außerdem geht es um die Frage, weshalb Migration von außerhalb Europas seit den 1980er Jahren unter Bezug auf die "Globalisierung" zunehmend als Problem von Sicherheitspolitik verstanden wurde und wieso diese die Maßnahmen zur Ausgestaltung einer gemeinsamen Außengrenze bis heute bestimmt. https://www.springer.com/de/book/978365833212