IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Ein Teil des IMIS-Teams im März 2019, Foto: Elena Scholz, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

Topinformationen

Neue IMIS-Studie zum Exil von Künstlerinnen und Künstlern in der Bundesrepublik Deutschland

[15.10.2019] Die am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück von Laura Lotte Lemmer und Jochen Oltmer verfasste Studie »Exil in der Bundesrepublik Deutschland. Bedingungen und Herausforderungen für Künstlerinnen und Künstler« ist in der vergangenen Woche anlässlich des Empfangs »20 Jahre Writers in Exile« im Bundeskanzleramt vorgestellt worden. Inzwischen liegt sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) online vor: Pressemeldung und Studie / Projekt

IMIS-Gastvortrag von Prof. Dr. Andreas Zick am 21. Oktober

[15.10.2019] Im Rahmen der Profillinie "Migrationsgesellschaften" hält Prof. Dr. Andreas Zick, der am IMIS-DeZIM-Partnerinstitut IKG (Institut für Konflikt- und Gewaltforschung) an der Universität Bielefeld forscht und lehrt, einen Gastvortrag zum Thema "Auf steinigem Wege zu einer Integrationsgemeinschaft? Empirische Beobachtungen zu den Integrationsorientierungen, ihren menschenfeindlichen Hürden und demokratischen Optionen". Ort und Zeit: Montag, 21. Oktober 2019, 18:15 Uhr, Seminarstraße 19a/b, Raum 02/E04 (Hörsaal Geographie). Zur Pressemeldung

Neuerscheinung zum Phänomen der ko-ethnischen Migration

[15.10.2019] IMIS-Mitglied Jannis Panagiotidis beschäftigt sich in seinem Buch "The Unchosen Ones: Diaspora, Nation, and Migration in Israel and Germany" mit dem Phänomen der ko-ethnischen Migration, bei dem Migranten auf Grundlage ihrer ethnischen Zugehörigkeit Aufnahme in ihrem diasporischen "Heimatland" finden. Er untersucht Einwanderung nach Israel und Deutschland und betrachtet dabei Einzelfälle, in denen Migranten die Aufnahme verwehrt wurde. Diese Ablehnungen stellen die Vorstellung, dass Länder wie Deutschland und Israel ein "offenes Tor" für ihre "heimkehrende Diaspora" unterhielten, in Frage. Zum Verlag

Neue Studie zu Demokratietheorie und Migrationsbewegungen

[10.10.2019] Das Buch "Migration und radikale Demokratie. Politische Selbstorganisierung von migrantischen Jugendlichen in Deutschland und den USA" von IMIS-Mitglied Helge Schwiertz lädt dazu ein, das Verhältnis von Demokratie und Migration neu zu denken und zu praktizieren. Der Autor entwickelt eine empirisch fundierte Analyse migrantischer Selbstorganisierungen in Deutschland und den USA und beschreibt, wie Jugendliche mit prekärem Aufenthaltsstatus zu politischen Subjekten werden, die für ihre Rechte eintreten und mitbestimmen wollen. Durch einen wechselseitigen Bezug von Theorie und Empirie argumentiert er, dass diese Selbstorganisierungen zu einer gesamtgesellschaftlich bedeutenden Aktualisierung von Demokratie beitragen. Zum Verlag

Jugendsachbuch zur deutschen Migrationsgeschichte in 2. Auflage erschienen

[9.10.2019] In einem Jugendsachbuch blicken IMIS-Mitglied Jochen Oltmer und Co-Autor Nikolaus Barbian auf die deutsche Migrationsgeschichte. Zahlreiche Illustrationen von Christine Rösch begleiten und ergänzen die Texte. Das 2016 erschienene Jugendsachbuch, das im November des Jahres vom Deutschlandfunk als eines der »sieben besten Bücher für junge Leser« ausgezeichnet worden war und im März 2017 den EMYS-Sachbuchpreis für Kinder- und Jugendliteratur erhielt, war zwischenzeitlich vergriffen. Nunmehr liegt es in einer überarbeiteten und aktualisierten zweiten Auflage vor. Zum Verlag

Neu: "Die Mauergesellschaft"

[9.10.2019] Die Mauer sicherte nicht bloß eine Grenze, sie definierte Deutschland im Kalten Krieg. Von der aktiven Befürwortung über die stille Akzeptanz bis hin zum Widerstand einte die geteilte deutsche Gesellschaft, dass sie sich ihrer Existenz nicht entziehen konnte. In seiner brillanten und faktengesättigten Studie "Die Mauergesellschaft - Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989" zeichnet IMIS-Mitglied Frank Wolff diese Verhältnisse im Detail nach und zeigt unter anderem, dass die in der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelte Forderung nach Reisefreiheit, der sich darum in der Bevölkerung entwickelnde Menschenrechtsdiskurs sowie die Ausreisebewegung selbst entscheidend für den Fall der Mauer waren. Zum Verlag

Ringvorlesung zum Thema „Die Praxis der Migrationsforschung“

[17.10.2019] Die Ringvorlesung des Masterstudiengangs Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB) wird im WS 2019/20 zusammen mit der Fachschaftsinitiative "IMIB - und dann?" und der Profillinie Migrationsgesellschaften am IMIS organisiert. Es sind eine Reihe von Expert*innen zum Thema "Die Praxis der Migrationsforschung" zu Gast. Die Ringvorlesung richtet sich an Studierende ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit. Beginn: 7.11.2019, donnerstags 12:15-13:45 Uhr, Raum 15/111, Seminarstraße 20 (EW), 49074 Osnabrück. Programm

German-Canadian Conference on Migration & Integration am IMIS

[16.10.2019] Am 11./12. November 2019 findet an der Universität Osnabrück (Bohnenkamphaus) die Tagung "German-Canadian Conference on Migration & Integration: Young (Forced) Migrants and their Families" statt. Organisator*innen sind IMIS-Miglied Prof. Dr. Ulrike Krause (IMIS) sowie Débora B. Maehler und Dr. Steffen Pötzschke (GESIS: Leibniz Institut für Sozialwissenschaften). Anmeldung und weitere Informationen

Vernetzungstreffen am IMIS zu Genderperspektiven

[17.10.2019] "Wie geschlechtersensibel ist die Migrationsforschung heute?" lautet der Titel des Vernetzungstreffens zu Genderperspektiven in der DeZIM-Forschungsgemeinschaft am 29.11.2019 von 11–18 Uhr im IMIS. Ziel des Workshops ist es, Wissenschaftler_innen der DeZIM-Forschungsgemeinschaft, die zu Geschlechterfragen arbeiten, zu vernetzen und sich über über bestehende Forschungen und den aktuellen Stand der genderbezogenen Migrationsforschung auszutauschen. Die Veranstaltung ist Teil des DeZIM-Forschungsprojekts „Frauen mit Migrationshintergrund im zivilgesellschaftlichen Engagement: Inklusions- und Partizipationsarbeit mit Geflüchteten“ (FemPart) und der DeZIM-Workshop Series. Programm folgt; Anmeldungen sind bis 15.11. zu richten an johanna.neuhauser@uos.de

Tagung zu Russlanddeutschen: "Der Mensch und das System"

[16.10.2019] Am 5. und 6. Dezember 2019 findet im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold die Tagung "DER MENSCH UND DAS SYSTEM. Das 'sowjetische Gepäck' der Russlanddeutschen zwischen Erfahrung und Erinnerung" statt, veranstaltet vom Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Zusammenarbeit mit dem IMIS der Universität Osnabrück und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE). Weitere Informationen