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Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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News-Archiv

Sonderausgabe von ›Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart‹ erschienen

[25.08.2017] Die Bundeszentrale für politische Bildung hat das Anfang 2017 erschienene Buch ›Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart‹ von IMIS-Mitglied Jochen Oltmer als Sonderausgabe in ihr Programm übernommen. Es kann dort nunmehr kostengünstig für Zwecke der politischen Bildung erworben werden. Zur Webseite der bpb

Internationale Tagung: Migrationsgeschichte in Bewegung: Frankreich und Deutschland

Am 29. und 30. Juni 2017 fand in Nantes eine internationale Tagung zum Thema L'Histoire migratoire en mouvement: France et Allemagne (XIXe, XXe, XXIe siècles) / Migrationsgeschichte in Bewegung: Frankreich und Deutschland (19., 20., 21. Jahrhundert) statt.
OrganisatorInnen waren Gwénola Sébaux (Université catholique de l'Ouest), Jochen Oltmer (IMIS/Universität Osnabrück) und Zaihia Zeroulou (Université Lille-1). Die Tagung fand statt im Rahmen des Projekts CITƐR: L’Europe et les frontières de la citoyenneté. Zur Tagungsseite

Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) in Berlin gegründet

[28.6.2017] Am 28.6.2017 wurde in Berlin von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) gegründet. An dem Aufbau ist das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück maßgeblich beteiligt. Es bildet eines der sieben Gründungsinstitute. Das Land Niedersachsen und die Universität Osnabrück unterstützten das Vorhaben von Beginn an. Ziele des DeZIM sind die Stärkung und Vernetzung von Migrationsforschung. Pressemeldung der Universität Osnabrück / Pressemeldung des BMFSFJ

Sommer Symposium: Reconsidering gender-based violence in the context of displacement and migration

[14.6.2017] Die Gastprofessorinnen Dr. Susanne Hoffmann (IMIS, Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Zeynep Kıvılcım (Göttinger Centrum für Geschlechterforschung, Universität Göttingen) laden ein zum Sommer Symposium Reconsidering gender-based violence in the context of displacement and migration, das am 6. und 7. Juli 2017 in Göttingen stattfindet. Programm / Anmeldung und weitere Informationen: http://www.uni-goettingen.de/de/sommer-symposium/560792.html

Call for Papers: Raumaneignung und lokale Transformationsprozesse im Kontext russischsprachiger Migration

[2.6.2017] Vom 8. bis 11. Oktober 2017 veranstaltet die Juniorprofessur für Migration und Integration der Russlanddeutschen (IMIS) einen interdisziplinären Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen aus Deutschland und Russland. Wie verändern russische bzw. russischsprachige MigrantInnen durch ihre alltäglichen Praktiken Raum? Wie eignen sie sich Orte an? Wie schaffen bzw. gestalten sie neue Orte? Wie werden grenzüberschreitende ökonomische, soziale und kulturelle Elemente in der Migration genutzt, neu definiert und in Lebensentwürfen verbunden? Neben der theoretisch-methodischen Auseinandersetzung mit dem Raumkonzept in ausgewählten Dissertationsprojekten sollen im forschungspraktischen Teil des Workshops vor Ort in Osnabrück Raumaneignungen und -transformationen russischer bzw. russischsprachiger MigrantInnen punktuell untersucht werden. Deadline: 12. Juni 2017 Call for Papers

Neuerscheinung: "History of Refugee Protection" - Special Issue des Journal of Refugee Studies

[2.6.2017] Als Juni-Ausgabe des Journal for Refugee Studies erschien das von J. Olaf Kleist (IMIS) herausgegebene Themenheft "History of Refugee Protection". Darin sind neun Artikel versammelt, die die Geschichte des Flüchtlingsschutzes vom Asyl im antiken Griechenland über Schutz im frühen englischen Recht über Flüchtlingspolitik in der Weimarer Republik (in einem Artikel von Jochen Oltmer, IMIS) bis zu humanitärem Schutz in Zentralafrika beleuchten. Zusätzlich weist Olaf Kleist in der Einleitung auf konzeptionelle und methodische Herausforderungen in der historischen Flüchtlingsforschung hin. Insgesamt zeigt die Ausgabe, wie die Vorstellung vom 'Flüchtling' und von Schutz über Jahrhunderte transformiert wurde und doch Charakteristika bestehen blieben. https://academic.oup.com/jrs/issue 

Erste Ausgabe der Zeitschrift für Flüchtlingsforschung - Z’Flucht - erschienen

[2.6.2017] Die erste Ausgabe der Zeitschrift für Flüchtlingsforschung ist Ende Mai 2017 erschienen. Die Z’Flucht ist ein neues peer-reviewed-journal, das wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Flucht- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht. Sie erscheint zweimal im Jahr im Nomos-Verlag (Baden-Baden) und wird von Marcel Berlinghoff (IMIS), J. Olaf Kleist (IMIS), Ulrike Krause (Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg) und Jochen Oltmer (IMIS) herausgegeben. Zur Website des Verlages: http://www.zflucht.nomos.de/

Call for Papers: Tagung ›Diktatur und Exil‹

[19.5.2017] 2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte möchte dies zum Anlass nehmen, um in einer Tagung vom 30.11. bis 1.12.2017 mit anschließender Sonderausstellung das Thema Diktaturerfahrungen unter dem Fokus der Migrationsgeschichte von Aussiedlern russlanddeutscher Herkunft in vergleichender Perspektive zu behandeln: Diktatur und Exil. Diktaturerfahrungen der Russlanddeutschen in vergleichender Perspektive. Veranstalter sind das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Detmold, das     Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg und das IMIS der Universität Osnabrück. Deadline: 8.7.2017 Call for Papers

Veranstaltung: Geflüchtete und der Zugang zu Bildung

[17.5.2017] Bildung ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und eine erfolgreiche Inklusion in den Arbeitsmarkt. Gerade für neu angekommene Geflüchtete stellt der Zugang zum deutschen Schulsystem und zu Hochschulen eine besondere Herausforderung, aber auch eine besondere Chance dar. Zugleich sehen sich Schulen und Universitäten neuen Aufgaben ausgesetzt, die Integration von Geflüchteten in ihre Institutionen zu erleichtern. Dabei sind eine Reihe von Modellen und Praxisbeispielen entstanden, die bei der Veranstaltung Geflüchtete und der Zugang zu Bildung am 19.5.2017 vorgestellt und diskutiert wurden. Veranstalter: Deutsche Stiftung Friedensforschung in Kooperation mit dem Verbundprojekt "Flucht: Forschung und Transfer" (FFT) am IMIS im Rahmen des Deutschen Stiftungstags 2017. Weitere Informationen

Internationale Konferenz: Unmögliche Ordnung / The Impossible Order

Unter maßgeblicher Beteiligung des IMIS (Dr. Frank Wolff) luden das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und seine Kooperationspartner zu einer internationalen Konferenz zur jüngsten europäischen Migrationsgeschichte ein: Unmögliche Ordnung: Europa, Macht und die Suche nach einem neuen Migrationsregime / The Impossible Order: Europe, Power and the Search for a New Migration Regime. Die Konferenz fand vom 11.-13.5.2017 in der Gedenkstätte Berliner Mauer in Berlin statt. Weitere Informationen

Berlin Lecture: Migration / Flucht / Integration. Wie weiter? - Buchvorstellung

Am 21.4.2017 fand am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) im Rahmen der BERLIN LECTURE eine Buchvorstellung mit Podiumsdikussion statt. Vorgestellt wurden die Erinnerungen des IMIS-Gründers Klaus J. Bade an sein Engagement in Migrationsforschung und Kritischer Politikberatung von der ‚Gastarbeiterfrage’ bis zur ‚Flüchtlingskrise’. In der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um aktuelle Bestandsaufnahmen und Zukunftsfragen von Migration, Flucht und Integration. Weitere Informationen / Zum Buch

Fluchtbewegungen: Wissenschaft trifft Politik

[27.3.2017] Im Rahmen eines parlamentarischen Abends in Berlin diskutierten kürzlich Vertreterinnen und Vertreter des IMIS und des Internationalen Konversionszentrums Bonn (BICC) mit Bundestagsabgeordneten und geladenen Gästen die Herausforderungen der europäischen Flüchtlingspolitik. Die Veranstaltung war Teil des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts Flucht: Forschung und Transfer, das den Wissensstand der Flucht- und Flüchtlingsforschung aufbereitet und für Politik, Praxis und Öffentlichkeit zugänglich macht. Details / Pressemeldung Uni Osnabrück

Geschlecht und Flucht: MWK fördert Forschungsverbundprojekt unter Beteiligung des IMIS

[8.3.2017] Gibt es in Deutschland einen Unterschied bei der Aufnahme und Integration geflüchteter Männer und Frauen? Ein Forschungsverbund der Universitäten Osnabrück (IMIS), Göttingen und Oldenburg wird sich in den nächsten drei Jahren mit dieser und ähnlichen Fragen befassen. Dabei sollen auch Vorschläge entwickelt werden, inwieweit Ungleichbehandlung künftig vermieden werden kann. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziert das Vorhaben mit rund 500.000 Euro in der Förderlinie „Geschlecht Macht Wissen“.  Zur Pressemeldung

Auszeichnung für Jugendsachbuch über 150 Jahre deutsche Migrationsgeschichte mit dem EMYS-Sachbuchpreis

[6.3.2017] Das von IMIS-Mitglied Jochen Oltmer und Co-Autor Nikolaus Barbian 2016 veröffentlichte Jugendsachbuch zur deutschen Migrationsgeschichte ist für den März 2017 mit dem EMYS-Sachbuchpreis ausgezeichnet worden. Das Buch sei »ein gelungener Blick in die deutsche Geschichte, der auch die aktuelle globale Flüchtlingssituation einordnet und reflektiert«. Der EMYS-Sachbuchpreis ist der einzige deutsche Preis für Sachbücher für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Details

Sonderausgaben von ›Globale Migration‹ erschienen

[6.3.2017] Die Bundeszentrale für politische Bildung und die Landeszentralen für politische Bildung haben die Anfang 2017 erschienene dritte Auflage des Buches ›Globale Migration. Geschichte und Gegenwart‹ von IMIS-Mitglied Jochen Oltmer als Sonderausgaben in ihre Programme übernommen. Es kann dort nunmehr kostengünstig für Zwecke der politischen Bildung erworben werden. Zum Buch

Call for Papers: Volunteering for Refugees

[14.2.2017] Recent years have seen the emergence of a new actor in refugee policy. Volunteers have played a crucial role in the facilitation of arrival and provision of services to forced migrants in countries of the Global North. Adding to classic actors like the state and NGOs as well as refugees themselves, volunteering challenges both governance and resilience approaches to refugee integration, protection, and politics. Particularly amidst the failure of traditional institutions, volunteering brings unexplored aspects to refugee policy with civil society’s social links, informal practices and grassroots politics, to name just a few. For a special issue and a workshop, we seek empirically based contributions that discuss volunteering for refugees around the world. Deadline for proposals: 28 February 2017. http://efa-studie.weebly.com/efa-balkan.html
Dr. Serhat Karakayali, BIM, Humboldt University / Dr. J. Olaf Kleist, IMIS, University of Osnabrück

Migration - Geschichte und Zukunft ihrer Gegenwart: Neue Publikation erschienen

[14.2.2017] Migration, Flucht, Asyl: Die Themen sind allgegenwärtig. Mit der Einordnung der Phänomene aber tut sich die Debatte schwer, auch weil sie geschichtsblind agiert und übersieht, dass sich die Gegenwart der Migration nur durch den Blick auf lange Linien des Wandels weltweiter Wanderungen erklären lässt. Welche Faktoren aber bedingen Migration und Flucht und von welchen Folgen und Effekten ist auszugehen? Antworten auf diese grundlegenden Fragen bietet das neue Buch von IMIS-Mitglied Jochen Oltmer.
Jochen Oltmer, Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 288 Seiten, 18 Schaubilder, 6, Tabellen, 13 Fotos, ISBN 978-3-8062-2818-2 Zum Verlag

Stipendium für gefährdete Wissenschaftlerin

[3.2.2017] Dr. Bediz Yilmaz Bayraktar hatte in ihrer türkischen Heimat eine Friedenspetition unterschrieben, ein halbes Jahr später wurde sie dort aus dem universitären Dienst entfernt. Ab Februar 2017 kann sie dank eines besonderen Vollstipendiums zwei Jahre lang am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück tätig sein: Die Philipp Schwartz-Initiative fördert durch Krieg und Verfolgung gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zur Pressemeldung

Call for Papers: Zeitschrift für Flüchtlingsforschung (Z'Flucht)

[20.1.2017] Die Zeitschrift für Flüchtlingsforschung (Z‘Flucht) ist ein neues peer-reviewed Journal, das wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Zwangsmigrations- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht. Sie erscheint zweimal im Jahr im Nomos-Verlag und wird von Marcel Berlinghoff (IMIS), J. Olaf Kleist (IMIS), Ulrike Krause (Universität Marburg) und Jochen Oltmer (IMIS) in Verbindung mit dem Netzwerk Flüchtlingsforschung herausgegeben. Beiträge können in den drei Rubriken wissenschaftliche Aufsätze, Forumsbeiträge und Literaturberichte stets eingereicht werden. Weitere Informationen: Zeitschrift für Flüchtlingsforschung (Z'Flucht) – Nomos

Daten zeigen Notwendigkeit einer Stärkung der Flucht- und Flüchtlingsforschung

[19.1.2017] Bei einer Anhörung im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung wurden erste Ergebnisse des BMBF geförderten Verbundprojekts »Flucht: Forschung und Transfer« von IMIS und BICC vorgestellt. Dabei wurde deutlich gemacht, dass das Forschungsfeld 'Flucht' in Deutschland zersplittert und zu kurzfristig angelegt ist. Die Flucht- und Flüchtlingsforschung brauche daher eine bessere Vernetzung und dezentrale Förderung. Pressemeldung

Neuerscheinung: Political Memories and Migration

[5.1.2017] Den Zusammenhang von Politischer Erinnerung und Migrationspolitik untersucht J. Olaf Kleist in der kürzlich von Palgrave Macmillan publizierten Monographie 'Political Memories and Migration: Belonging, Society, and Australia Day'. Das Buch führt ein Konzept der 'Politischen Erinnerung' ein, mit dem Aushandlungen um Modi der politischen Zugehörigkeit sowie Kriterien des Zugangs und der Integration von Migranten in der Einwanderungsgesellschaft  analysiert werden.
J. Olaf Kleist, Political Memories and Migration: Belonging, Society, and Australia Day, Palgrave Macmillan 2017, 222 S. Zum Verlag

Gastvortrag zur Situation syrischer MigrantInnen und Geflüchteter im Südosten der Türkei

[03.01.2017] Im Dezember 2016 musste krankheitsbedingt der Gastvortrag von Dr. Bediz Yilmaz-Bayraktar (Urban Studies) zur Situation syrischer MigrantInnen und Geflüchteter im Südosten der Türkei im Rahmen der IMIB-Ringvorlesung ausfallen. Wir freuen uns, dass der Vortrag nun am Mittwoch, dem 18. Januar 2017 nachgeholt werden kann. Er wird organisiert von Prof. Dr. Helen Schwenken (IMIS, Fachgebiet Migration und Gesellschaft) und findet um 19:30 Uhr im Stadtgalerie-Café, Große Gildewart 14, Osnabrück statt. Weitere Informationen

Vortragsreihe: Methodische Erkundungen in den Digital Humanities

[8.12.2016] Die Arbeitsgruppe SocialGIS am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung startet im Januar 2017 eine Vortragsreihe zu methodischen Erkundungen der Digital Humanities, zu der Interessierte in- und außerhalb der Universität herzlich eingeladen sind. Die Reihe startet mit dem Vortrag "Flexible Wissensportale mit Semantic MediaWiki umsetzen. Am Beispiel des Wien Geschichte Wiki" von Mag. Bernhard Krabina (KDZ, Zentrum für Verwaltungsforschung Wien, Österreich), am Dienstag, 10. Januar 2017 um 14:30 Uhr, Raum 15/E16, Seminarstr. 20 (EW). Zum Plakat

Neuerscheinung: Heft 50/2016 der IMIS-Beiträge

[8.12.2016] Soeben ist das 50. Heft in der Reihe der "IMIS-Beiträge", der Zeitschrift des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, erschienen: Utz Maas, Migrationsschwelle Sprachausbau. Ein gemeinsames Projekt mit Michael Bommes. In Erinnerung an Michael Bommes (18.10.1954-26.12.2010) (=IMIS-Beiträge, H. 50/2016), 175 Seiten.
Das Heft steht als PDF-Download zur Verfügung ist ebenfalls als Druckfassung erhältlich. Zu den IMIS-Beiträgen

Diskussionsveranstaltung: Die Schattenseite der roten Tomate

Am Dienstag, 22.11.2016 (18:30–20:30 Uhr, Seminarstr. 20, Raum 15/130) veranstalteten der DGB und das Fachgebiet Migration und Gesellschaft (IMIS) eine Diskussionsveranstaltung zum Thema: Geflüchtete, Migrant_innen, ›Sans Papiers‹ und der Arbeitskampf: Über die Situation und die Perspektiven illegalisierter Erntearbeiter_innen in Südeuropa. Mit Gästen aus Italien (Projekt ›Ghetto out – Casa Sankara‹) und Spanien (Gewerkschaft SOC/SAT).
Widersprüche kennzeichnen das Verhältnis europäischer Staaten zu Migration: Einerseits werden illegalisierte Migrant_innen als »wachsender Druck auf Europa« dargestellt, den es zu bekämpfen gilt. Andererseits ignorieren Staaten oft, dass illegalisierte Migrant_innen als irregulär Beschäftigte die nationalen (Land)wirtschaften aufrechterhalten. Die Veranstaltung thematisierte die Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die sozialen Kämpfe von illegalisierten Landarbeiter_innen im landwirtschaftlichen Sektor Südeuropas. Flyer

Auszeichnung für Jugendsachbuch über 150 Jahre deutsche Migrationsgeschichte

[21.11.2016] Das von IMIS-Mitglied Jochen Oltmer und Co-Autor Nikolaus Barbian im September veröffentlichte Jugendsachbuch zur deutschen Migrationsgeschichte ist im November als eines der »sieben besten Bücher für junge Leser« ausgezeichnet worden. 29 Jurorinnen und Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wählten die Kinder- und Jugendbücher im Auftrag des Deutschlandfunks für die Bestenliste aus. Die Bewertung lässt sich nachhören in einem Podcast der Sendung »Bücher für junge Leser«, Deutschlandfunk vom 5. November 2016 (ab Minute 20): zum Podcast
Jochen Oltmer und Nikolaus Barbian, mit Illustrationen von Christine Rösch, Ein Blick in die deutsche Geschichte: Vom Ein- und Auswandern, Berlin: Jacoby & Stuart 2016, 128 Seiten. Zum Verlag

Neue Website des Projekts »Flucht: Forschung und Transfer« freigeschaltet

[15.11.2016] Dem Thema »Flucht« gelten spätestens seit 2015 zahllose politische und öffentliche Diskussionen. Wissenschaftler in Deutschland setzen sich bereits seit langer Zeit mit dem Thema auseinander: Sie untersuchen Fluchtursachen und -wege, sich verändernde rechtliche, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Erwartungen und Erfahrungen von Geflüchteten sowie Herausforderungen der Integration. Die Website des Projektes »Flucht: Forschung und Transfer« des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und des Bonner Friedens- und Konfliktforschungszentrums BICC zeigt nun erstmals in einer interaktiven Landkarte die Vielfalt der Forschungslandschaft zum Thema Flucht in Deutschland auf: https://flucht-forschung-transfer.de / Pressemeldung

Ringvorlesung im Masterstudiengang IMIB mit neuem Konzept gestartet

[24.10.2016] Die Migrationsforschung erfordert aufgrund der Komplexität ihres Gegenstandes eine interdisziplinäre Forschungsperspektive. In der Ringvorlesung im IMIB-Masterstudiengang wird deshalb unter Beteiligung unterschiedlicher Disziplinen in Migration als interdisziplinäres Feld der Sozial- und Kulturwissenschaften eingeführt. Ziel ist es, einen vergleichenden Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der disziplinären Zugänge zu werfen und den interdisziplinären Dialog zu forcieren. In der Diskussion aktueller Problemstellungen der Migrationsforschung soll verdeutlicht werden, dass die disziplinenübergreifende Zusammenarbeit über die Addition des Wissens einzelner Disziplinen hinausgeht und die Entwicklung neuer und umfassenderer Forschungsperspektiven befördern kann. Programm WS 2016/17

Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

[28.9.2016] Das Netzwerk Flüchtlingsforschung organisierte in Kooperation mit dem BMBF-Verbundprojekt 'Flucht - Forschung und Transfer' sowie dem IMIS vom 6. bis 8. Oktober 2016 an der Universität Osnabrück (Schloss) die erste Konferenz zur Flüchtlingsforschung. Unter dem Titel '65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention' bot die Konferenz unter anderem 34 thematische Panels. Ziel war, der interdisziplinären Flüchtlingsforschung in Deutschland eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Das Programm und weitere Informationen finden sich unter: http://fluechtlingsforschung.net/konferenz/programm

Pressemeldung des Netzwerks Flüchtlingsforschung  
Pressemeldung des IMIS

Internationale Tagung am IMIS: ›Deportations as a Conflicting Issue‹

Am 21. und 22. September 2016 fand an der Universität Osnabrück die internationale Tagung ›Deportations as a Conflicting Issue‹ statt, die Abschiebungen als Gegenstand von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in den Blick nahm. Neben wissenschaftlichen Vorträgen fand eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie eine Abendveranstaltung mit Miltiadis Oulios (Autor von ›Blackbox Abschiebung‹) statt. Organisiert wurde die Tagung von Prof. Dr. Helen Schwenken, Maren Kirchhoff und Helge Schwiertz (IMIS/Fachgebiet Migration und Gesellschaft).
Programm / Weitere Informationen

Podiumsdiskussion: Wie Relocation noch gelingen kann

[7.9.2016] Das IMIS war Mitveranstalterin einer Podiumsdiskussion am 14.9.2016 um 19 Uhr in der Schlossaula der Universität zum aktuellen Thema "Relocation" und zu der Frage, warum die Bundesrepublik Deutschland ihren eingegangenen Verpflichtungen nicht nachkommt. Auf dem Podium: Katja Keul MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Matthias Middelberg MdB (CDU), Rainer Spiering MdB (SPD), Dr. Thomas Hohlfeld (Fachreferent die Linke im Bundestag, angefragt) im Gespräch mit in Osnabrück lebenden Geflüchteten und der Initiative 5O aus ldomeni. Moderation: Prof. Dr. Helen Schwenken (IMIS). - Die Ärzte Dres. Bita und Khalil Kermani berichteten über die Situation in griechischen Flüchtlingslagern. Nähere Informationen

Globale Migration: Geschichte und Gegenwart

[10.8.2016] Die intensiven Debatten des Jahres 2015 um die globale Flüchtlingsfrage und deren Gewicht für Europäische Union und Bundesrepublik Deutschland haben die Aufmerksamkeit gegenüber dem sozialen Phänomen Migration weiter wachsen lassen. Mit der Einordnung der Phänomene aber tut sich die Diskussion schwer, auch weil sie weithin geschichtsblind und weltvergessen agiert. Sie übersieht, dass sich die Gegenwart des Wanderungsgeschehens nur durch den Blick auf lange Linien des Wandels der Migration erklären lässt und einer Einbettung in globale Bezüge bedarf. IMIS-Mitglied Jochen Oltmer hat in einem neuen Buch zentrale Muster der globalen Wanderungsverhältnisse in der Neuzeit in den Blick genommen und zeigt grundlegende Bedingungen, Formen und Folgen von Migration auf, um die Migrationssituation der Gegenwart zu erklären.
Jochen Oltmer, Globale Migration. Geschichte und Gegenwart, 2. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage München: C.H. Beck 2016, 141 Seiten. Zum Verlag

›Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen‹: Promotionsstipendien ausgeschrieben

[9.8.2016] Die Geschichte der Menschheit lässt sich als eine Geschichte der Wanderungen verstehen. Sie bringen neue oder veränderte Grenzziehungen hervor, die territorial, kulturell, sozial, ökonomisch und politisch ordnend, kontrollierend und mitunter gewaltsam einschränkend wirken. Vor diesem Hintergrund untersucht ein neues Promotionsprogramm aus interdisziplinärer Perspektive migrationsbezogene Grenzziehungsprozesse. Neben dem IMIS sind daran die Universitäten Oldenburg und Göttingen beteiligt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover stellt über eine Laufzeit von vier Jahren ab Oktober 2016 insgesamt mehr als 800.000 Euro für zwölf Promotionsstipendien zur Verfügung. Jetzt sind die Stipendien ausgeschrieben: Zur Ausschreibung

Info-Veranstaltung für Geflüchtete

[14.7.2016] Auch im kommenden Wintersemester 2016/17 haben Geflüchtete die Möglichkeit, Kurse der Universität Osnabrück zu besuchen und an den entsprechenden Prüfungen teilzunehmen. Zum ersten Mal wird auch ein Programm zur Studienvorbereitung stattfinden. Details dazu gibt es am 14. Juli 2016 um 16 Uhr bei einer Informationsveranstaltung. Die Beratung findet von 16 bis 18 Uhr im Gebäude EW, Seminarstraße 20, in Raum 130 statt.
Für Geflüchtete gibt es die Möglichkeit, mehrere Kurse im Semester zu belegen und ebenfalls an den entsprechenden Prüfungen teilzunehmen.
In Kooperation mit der Hochschule Osnabrück wird es im Wintersemester 2016/17 erstmals ein Programm zur Studienvorbereitung für Geflüchtete geben. Für die Teilnahme wird das Deutsch-Niveau B1 und eine Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt. Mehr Informationen

Neuer Überblick über Geschichte der Migration aus, nach und in Deutschland erschienen

[10.6.2016] Migration veränderte und verändert die Welt. Auch die Geschichte Deutschlands kennzeichneten in den vergangenen zwei Jahrhunderten vielfältige und umfangreiche grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie interne räumliche Bewegungen. IMIS-Mitglied Jochen Oltmer bietet eine neue Gesamtschau über Hintergründe, Formen und Folgen von Migration aus, nach und in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert. Der soeben erschienene Überblick reicht bis in die Gegenwart und stellt den aktuellen Stand einer Historischen Migrationsforschung dar, die seit den 1990er Jahren erheblich an Fahrt gewonnen hat.
Jochen Oltmer, Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 86), 3. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2016, 210 Seiten. Zum Verlag

Flüchtlingsforschung besser vernetzen: BMBF fördert Projekt am IMIS

[9.6.2016] Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. Allerdings ist die Flüchtlingsforschung in Deutschland kaum vernetzt, Forschungsergebnisse liegen nicht gebündelt vor, der Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten ist mangelhaft. Hier setzt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes umfangreiches Projekt an, das das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück gemeinsam mit dem in der Friedens- und Konfliktforschung aktiven Bonn International Center for Conversion (BICC) in den kommenden zwei Jahren bearbeiten wird. Die Leitung des Projekts liegt für das IMIS bei Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer und Prof. Dr. Andreas Pott. Pressemeldung / Zur Projektseite

focus Migration: neues Kurzdossier zu (Flucht-) Migrationsregimen und Länderprofil Libanon

[8.7.2016] Zwei neue Publikationen sind in der Reihe focus Migration erschienen:
1. Kurzdossier Akteure im (inter-)nationalen (Flucht-)Migrationsregime. Auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene gibt es zahlreiche Akteure, die zur Steuerung und Überwachung von Migrationsbewegungen beitragen oder zum Beispiel einen Schutzauftrag für Menschen innehaben, die auf der Flucht vor Verfolgung sind. Das Dossier stellt einige der zentralen Akteure im (inter-)nationalen (Flucht-)Migrationsregime vor... weiterlesen
2. Länderprofil Libanon. Der Libanon beherbergt in Bezug auf die Bevölkerungsgröße weltweit die größte Zahl an Flüchtlingen. Neben rund 1,1 Millionen Syrern, die seit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges im Frühjahr 2011 in den Libanon geflohen sind, leben bereits seit Jahrzehnten Hunderttausende palästinensische Flüchtlinge in dem kleinen Land am östlichen Mittelmeer... weiterlesen

Tagung: ›Normalfall Migration? Kulturelle, historische und aktuelle Dimensionen‹

Vom 7. bis 9. Juni 2016 fand unter dem Titel ›Normalfall Migration? Kulturelle, historische und aktuelle Dimensionen‹ eine Podiumsdiskussion und eine Tagung in Dresden und Breslau/Wrocław statt. Sie wurde in Kooperation mit dem IMIS vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg, dem Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau / Wrocław, der Stadt Dresden und der Stadt Breslau / Wrocław durchgeführt. TagungsprogrammPodiumsdiskussion
Ort: Dresden, Deutsches Hygiene-Museum (7. Juni 2016), Kulturrathaus Dresden (8. Juni 2016), Wrocław (9. Juni 2016). Pressemeldung

Neuer Überblick über Geschichte der Migration aus, nach und in Deutschland erschienen

[10.6.2016] Migration veränderte und verändert die Welt. Auch die Geschichte Deutschlands kennzeichneten in den vergangenen zwei Jahrhunderten vielfältige und umfangreiche grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie interne räumliche Bewegungen. IMIS-Mitglied Jochen Oltmer bietet eine neue Gesamtschau über Hintergründe, Formen und Folgen von Migration aus, nach und in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert. Der soeben erschienene Überblick reicht bis in die Gegenwart und stellt den aktuellen Stand einer Historischen Migrationsforschung dar, die seit den 1990er Jahren erheblich an Fahrt gewonnen hat.
Jochen Oltmer, Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 86), 3. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2016, 210 Seiten. Zum Verlag

Flüchtlingsforschung besser vernetzen: BMBF fördert Projekt am IMIS

[9.6.2016] Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. Allerdings ist die Flüchtlingsforschung in Deutschland kaum vernetzt, Forschungsergebnisse liegen nicht gebündelt vor, der Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten ist mangelhaft. Hier setzt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes umfangreiches Projekt an, das das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück gemeinsam mit dem in der Friedens- und Konfliktforschung aktiven Bonn International Center for Conversion (BICC) in den kommenden zwei Jahren bearbeiten wird. Die Leitung des Projekts liegt für das IMIS bei Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer und Prof. Dr. Andreas Pott. Pressemeldung / Zur Projektseite

Tagung: ›Normalfall Migration? Kulturelle, historische und aktuelle Dimensionen‹

Vom 7. bis 9. Juni 2016 fand unter dem Titel ›Normalfall Migration? Kulturelle, historische und aktuelle Dimensionen‹ eine Podiumsdiskussion und eine Tagung in Dresden und Breslau/Wrocław statt. Sie wurde in Kooperation mit dem IMIS vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg, dem Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau / Wrocław, der Stadt Dresden und der Stadt Breslau / Wrocław durchgeführt. TagungsprogrammPodiumsdiskussion
Ort: Dresden, Deutsches Hygiene-Museum (7. Juni 2016), Kulturrathaus Dresden (8. Juni 2016), Wrocław (9. Juni 2016). Pressemeldung

Conference ›Migration Bridging Economies: (Re-)Migrants in the German-Turkish Innovation Network‹, 19.5.2016

The conference was part of the project ›(Re-)Migrants in the German - Turkish innovation network – identification and communication of potential for science and the economy – MIDETI‹  funded by the  BMBF and organized in cooperation with IMIS. Project partners are Prof. Dr. Martin Franz (Osnabrück University), Prof. Dr. Sebastian Henn (Friedrich Schiller University of Jena), Doç. Dr. Meryem Kanat Hayir (Yildiz Technical University Istanbul), Dr. Ilkay Südas (Ege University İzmir), and Doç. Dr. Nuri Yavan (Ankara University). Three thematic sessions dealt with the potentials that highly qualified return migrants can create for the German-Turkish economic relations. project website / program

IMIS-Gastvortrag von Prof. Dr. Harald Bauder am 28.4.2016

Am 28. April 2016 spricht Dr. Harald Bauder, Professor für Geographie an der Ryerson University in Toronto/Kanada und Gründungsdirektor des Ryerson Centre for Immigration and Settlemen (RCIS), im Rahmen eines IMIS-Gastvortrags zum Thema "Open borders, no border - Überlegungen aus der geographischen Migrationsforschung". Der Vortrag befasst sich mit den Möglichkeiten der offenen Grenzen und keiner Grenze als Alternativen für Migration und Zugehörigkeit. Gegenwärtige Grenzregime beschränken nicht nur die Mobilität, sondern haben auch oft tödliche Folgen für Migranten und illegalisieren Menschen, nachdem sie Grenzen überschritten haben. Details

IMIS-Mitglied Frank Wolff erhält den Preis ›Geisteswissenschaften International‹

[14.4.2016] IMIS-Vorstandsmitglied Dr. Frank Wolff wurde für sein am IMIS entstandenes Buch ›Neue Welten in der Neuen Welt‹ mit dem Preis Geisteswissenschaften International 2016 ausgezeichnet. Der Übersetzungspreis des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, der VG Wort, des Auswärtigen Amtes und der Thyssen-Stiftung wird verliehen, um die internationale Sichtbarkeit ausgezeichneter geistes- und sozialwissenschaftlicher Werke zu erhöhen. Nach herausragenden Besprechungen des deutschen Buches (Böhlau, Köln) ebnet dies den Weg für eine englische Ausgabe. Diese wird erst in der renommierten Historical Materialism Series bei Brill (Leiden) erscheinen. Etwas später folgt eine Taschenbuchausgabe bei Haymarket Publishers (Chicago). Weitere Informationen: http://www.boersenverein.de

›Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen‹: IMIS beteiligt sich an Promotionsprogramm

[21.3.2016] Die Geschichte der Menschheit lässt sich als eine Geschichte der Wanderungen verstehen. Sie bringen neue oder veränderte Grenzziehungen hervor, die territorial, kulturell, sozial, ökonomisch und politisch ordnend, kontrollierend und mitunter gewaltsam einschränkend wirken. Vor diesem Hintergrund untersucht ein neues Promotionsprogramm aus interdisziplinärer Perspektive migrationsbezogene Grenzziehungsprozesse. Neben dem IMIS sind daran die Universitäten Oldenburg und Göttingen beteiligt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover stellt über eine Laufzeit von vier Jahren ab Oktober 2016 insgesamt mehr als 800.000 Euro für zwölf Promotionsstipendien zur Verfügung. Zur Pressemeldung

›Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen‹: IMIS beteiligt sich an Promotionsprogramm

Die Geschichte der Menschheit lässt sich als eine Geschichte der Wanderungen verstehen. Sie bringen neue oder veränderte Grenzziehungen hervor, die territorial, kulturell, sozial, ökonomisch und politisch ordnend, kontrollierend und mitunter gewaltsam einschränkend wirken. Vor diesem Hintergrund untersucht ein neues Promotionsprogramm aus interdisziplinärer Perspektive migrationsbezogene Grenzziehungsprozesse. Neben dem IMIS sind daran die Universitäten Oldenburg und Göttingen beteiligt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover stellt über eine Laufzeit von vier Jahren ab Oktober 2016 insgesamt mehr als 800.000 Euro für zwölf Promotionsstipendien zur Verfügung. Zur Pressemeldung

Research Workshop ›Managing Migration in World Society‹, Carleton University

Am 10./11. März 2016 fand an der Carleton University, Ottawa, Kanada, der internationale Research Workshop ›Managing Migration in World Society. International Organizations in Migration Politics‹ statt. Die Organisation lag bei Prof. Martin Geiger (Carleton University, Korrespondierendes Mitglied des IMIS) und der Mobility & Politics Research Collective, Carleton University. Unterstützt wurde die Tagung u.a. durch das Institute for World Society Studies, Universität Bielefeld, sowie durch das IMIS. Webseite / Programm

Zwei neue Hefte der IMIS-Beiträge erschienen

[28.2.2016] Ab sofort sind zwei neue Ausgaben der IMIS-Beiträge online und als Printausgabe verfügbar: Themenheft: 25 Jahre IMIS. Jubiläumsveranstaltung am 29. Mai 2015 (mit Beiträgen von Klaus J. Bade, Wolfgang Lücke, Aydan Özoguz, Andreas Pott und Cornelia Rundt) (IMIS-Beiträge, Heft 48/2016) sowie ein weiteres Themenheft: Christine Lang, Andreas Pott und Jens Schneider, Unwahrscheinlich erfolgreich. Sozialer Aufstieg in der Einwanderungsgesellschaft (IMIS-Beiträge, Heft 49/2016). Zu den IMIS-Beiträgen

focus Migration: Rückblick auf das Jahr 2015

[20.12.2015] Kurz vor Jahresende ist in der Reihe focus Migration ein Rückblick auf das Jahr 2015 erschienen, der die Entwicklung der Fluchtzuwanderung nach Deutschland und Europa seit Januar 2015 nachzeichnet. -- Die Zuwanderung von Asylsuchenden stand 2015 in zahlreichen Mitgliedstaaten der EU im Mittelpunkt der medialen und politischen Aufmerksamkeit. In Deutschland führte der starke Anstieg der Asylbewerberzahlen zu einer Verwaltungs- und Infrastrukturkrise, die allgemein als ›Flüchtlingskrise‹ bezeichnet wird. Über einige Hintergründe dieser Entwicklung, die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Suche nach Lösungsansätzen berichtet das Kurzdossier ›Das Jahr 2015: Flucht und Flüchtlinge im Fokus‹. Zum Dossier

Auftakttagung des Netzwerks ›Gender @ Migration in Niedersachsen‹

Die Auftakttagung des Netzwerks ›Gender @ Migration in Niedersachsen‹, an dem einige IMIS-Mitglieder beteiligt sind, fand vom 11.-12.12.2015 in Göttingen statt: ›Gendering Migration Studies - Geschlecht und die Politiken der Migration‹. Ziel der Konferenz war es, den aktuellen theoretischen Stand zur Erklärung von vergeschlechtlichten Migrationsphänomenen zu reflektieren und einen Austauch von Forschenden in diesem Bereich zu ermöglichen.
Das Auftaktpanel spannte den Bogen von den »gendered geographies of power« (Anke Strüver) über »queering migration studies« (Elisabeth Tuider) bis hin zu »decolonizing migration-gender studies« (Encarnación Gutierrez Rodriguez). Weitere Panels diskutierten die Rolle von Sexualität(snormen) und Gender in der Migrationsprozessen, die Themen Gender, Migration und Krise sowie die Genderdimension in den aktuellen Diskussionen um Flucht, Transit, ›Willkommenskultur‹ und Asyl. Programm

Studentische Konferenz ›Migration Regimes and Social Conflict‹

Am Donnerstag, dem 26.11.2015 fand die MISOCO (& Co)-student conference ›Migration Regimes and Social Conflict‹ statt. Studierende aus mehr als zehn Ländern stellten ihre Forschungsergebnisse zu Themen wie der aktuellen ›Flüchtlingskrise‹, Arbeitsausbeutung von Migranten in den Golfstaaten oder den aktuellen Grenzkonflikten zwischen Ungarn und Serbien vor.
Den Hauptvortrag hielt Prof. Dr. Adriana Piscitelli von der Universität Campinas in Brasilien unter dem Titel ›Sexual Economies and Transnational Encounters Involving Brazilian Women‹. Programm

IMIS-Gastvorträge im Wintersemester 2015/16

Das IMIS lädt herzlich ein zu zwei IMIS-Gastvorträgen: Am Mittwoch, 18. November 2015, 18:15 Uhr, spricht Prof. Adriana Piscitelli, Postdoc Researcher an der State University of Campinas/UNICAMP, Sao Paulo/Brasil und im November MISOCO Visting Scholar am IMIS, zum Thema: Migration, Sex Work and Trafficking – Perspectives of Brazilian Sex Workers. Ort: Seminarstraße 20, Geb. 15 (EW), Raum E27. Am Mittwoch, 25. November 2015, 18:15 Uhr hält Prof. Dr. Manuela Bojadzijev, Professorin für Globalisierte Kulturen an der Leuphana Universität in Lüneburg und Mitglied des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität, einen Gastvortrag zum Thema: ›Rasse, Klasse, Nation‹. Zu drei zentralen Begriffen der Migrationsforschung. Ort: Seminarstraße 20, Geb. 15 (EW), Raum E16. Der Eintritt ist frei. Details

Tagung: Russlanddeutsche in einem vergleichenden Kontext

Am 18./19.11.2015 fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin die Tagung „Russlanddeutsche in einem vergleichenden Kontext: neue Perspektiven der Forschung" statt. Sie wurde von der Juniorprofessur Migration und Integration der Russlanddeutschen in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im Östlichen Europa (BKGE) und dem Nordost-Institut (IKGN) organisiert und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziell gefördert. Die Tagung brachte ForscherInnen aus Deutschland, Russland und Nordamerika zusammen, die innovative Forschungsansätze zu Russlanddeutschen in Geschichte und Gegenwart verfolgen und die Thematik so in neue, interdisziplinäre Zusammenhänge und größere historische und soziale Kontexte einbetten.
Am Abend des 18.11. fand zudem eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „Normalfall Migration“ statt. Zu den Diskutanten gehörten u.a. die Bestsellerautorin Alina Bronsky („Scherbenpark“). Moderiert wurde die Diskussion von der Schriftstellerin Ulla Lachauer („Ritas Leute“). Details

›Handbuch Staat und Migration‹ fragt nach der Reichweite von Migrationspolitik

[20.10.2015] Migration und Flucht – ein europäisches Dauerthema seit vielen Monaten. Im Fokus steht aktuell dabei vor allem ein tiefgreifendes Problem: Mit welchem Ziel und auf welche Weise sollen, können und wollen EU, Bund oder Bundesländer Einfluss auf die Flüchtlingsbewegungen nehmen? Die Beobachtung der aktuellen Situation ruft die Frage nach den langen Entwicklungslinien und den Grundmustern des Verhältnisses von Staat und Migration auf.
Vielfältige Antworten darauf gibt das von Jochen Oltmer herausgegebene ›Handbuch Staat und Migration in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert‹, das soeben erschienen ist. Das ›Handbuch Staat und Migration« ist eines der Ergebnisse eines Forschungsprojekts am IMIS, das die VolkswagenStiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ermöglichten. Details / Pressemeldung

Die Universität Osnabrück heißt Geflüchtete zum neuen Semester willkommen!

Informationsveranstaltung am Dienstag, 6.10.2015, 15:00 - 16:30 Uhr: Wir möchten Sie informieren über Möglichkeiten, als reguläre Studierende oder Gasthörende zu studieren (auch bei fehlenden Dokumenten); über Möglichkeiten Ihre deutschen Sprach­kenntnisse zu verbessern und über Initiativen von un­seren Beschäftigten und Studierenden. Sie sind auch eingeladen, Ihre eigenen Ideen und Fragen einzubringen.
The University of Osnabrück welcomes refugees to the new semester! We would like to inform you about options to study (even without documents) as regular or guest student; about ways to improve your German language skills and about initiatives from students and staff. You are also welcome to bring up your own issues. Venue: Universität Osnabrück, Seminarstr. 20, Gebäude 15/EW, room 134. read more

Ringvorlesung im Masterstudiengang IMIB mit neuem Konzept gestartet

[1.10.2015] Die Migrationsforschung erfordert aufgrund der Komplexität ihres Gegenstandes eine interdisziplinäre Forschungsperspektive. In der Ringvorlesung im IMIB-Masterstudiengang soll deshalb unter Beteiligung unterschiedlicher Disziplinen in Migration als interdisziplinäres Feld der Sozial- und Kulturwissenschaften eingeführt werden. Ziel ist es, einen vergleichenden Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der disziplinären Zugänge zu werfen und den interdisziplinären Dialog zu forcieren. In der Diskussion aktueller Problemstellungen der Migrationsforschung soll verdeutlicht werden, dass die disziplinenübergreifende Zusammenarbeit über die Addition des Wissens einzelner Disziplinen hinausgeht und die Entwicklung neuer und umfassenderer Forschungsperspektiven befördern kann. Programm

Diskussionsveranstaltung: Refugees Welcome?!

Aufgrund der aktuell rasanten Ereignisabfolge gibt es bei vielen Diskussions- und Einschätzungsbedarf. Dr. Ilker Atac hat in den letzten Wochen u.a. in Wien am Westbahnhof Feldforschung betrieben und berichtet in der Diskussionsveranstaltung: "Refugees Welcome?! – Offene Grenzen, grenzenlose Solidarität, Militäreinsätze gegen Schleuser, Gesetzesverschärfungen" am Dienstag, 29.9.2015, 12:30-14:00 h, Universität Osnabrück, Seminarstr. 20, Gebäude 15/EW, Raum E27 (German with English translation).
Veranstalter: kritnet-Knoten Osnabrück: Netzwerk für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung / Fachgebiet Migration und Gesellschaft. Programm

Dis-Placement: Flüchtlinge zwischen Orten. Neuerscheinung

[31.8.2016] Vertreibungen und Flucht stellen ortsgebundene Ordnungen in Frage, argumentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der soeben erschienenen Ausgabe 138/139 der "PERIPHERIE. Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt". Das Heft wurde unter dem Titel "Dis-Placement: Flüchtlinge zwischen Orten" von Dr. J. Olaf Kleist und Prof. Dr. Helen Schwenken vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) mit herausgegeben. Mehr lesen

Workshop: Die operative Seite von Migrationsregimen: Die Rolle von Verwaltung, Rechtspraxis und Wissenschaft

Am 16./17. Juli 2015 fand am IMIS der zweite Worskhop der interdisziplinären und internationalen Study Group on Migration Regimes statt. Um die Analyse von Migrationsregimen von ihrer Policy-Zentrierung zu lösen, konzentrierte sich der Workshop auf die Rolle von Verwaltung, Rechtspraxis und Wissenschaft. Mit dem Blick auf die operative Seite von Migrationsregimen wurden damit drei gesellschaftliche Felder in den Blick genommen, die zugleich Ursache und Folge von migrationsbeeinflussenden Praktiken sind und in der Erforschung von Migrationsregimen zu Unrecht ein Schattendasein fristen. Programm

Tagung: Solidarity Works #1: Organizing Care Work

Die Tagung am 11.6.2015 im Haus der Jugend, Osnabrück, thematisierte Fragen der internationalen Organisierung und des Aktivismus von Haushaltsangestellten und Migrant_innen. In diesem Themenfeld, das Aspekte der Migration, Geschlecht und Arbeit verbindet, wurden u.a. der Zugang zu Rechten, Organisierungsstrategien und die Konsequenzen der deutschen Ratifizierung der ILO Konvention "Decent Work for Domestic Workers" diskutiert. Programm

Auftaktveranstaltung des Wiss. Netzwerks ›Grundlagen der Flüchtlingsforschung‹

Am 4.6.2015 sprach Prof. Dr. Thomas Niehr von der RWTH Aachen im Rahmen eines IMIS-Gastvortrags zum Thema: ›Wer oder was ist eigentlich ein Flüchtling? Perspektiven auf Migration aus linguistischer Sicht‹ (17:30 Uhr, Zimeliensaal der UB). Zum Auftakt des ersten Arbeitstreffens des interdisziplinären Netzwerks ›Grundlagen der Flüchtlingsforschung‹ beleuchtete der Referent die linguistischen Implikationen des Flüchtlingsbegriffs und zeichnete dessen Entwicklungen im bundesdeutschen Diskurs nach. Plakat / Zum Projekt

25 Jahre Migrationsforschung an der Universität Osnabrück - und IMIS im Fim

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück hat Geburtstag: 1990 gegründet, entwickelte es sich bis heute zu einem national und international renommierten Forschungszentrum. Am Freitag, 29. Mai, feierte das Institut mit einem Festakt für mehr als 300 geladene Gäste aus dem In- und Ausland sein Jubiläum. Zum Video / Artikel in der NOZ / Pressemeldung / mehr lesen
Ein Film von Studierenden des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums: Film ansehen

Sommerschule ›Geographien der Migration‹

Mehr als 80 Doktoranden und Masterstudierende aus dem In- und Ausland kamen zur Sommerschule vom 7.-10.4.2015 zusammen: Unter dem Titel »Geographien der Migration« forschten und diskutierten die Gäste zu innovativen und kritischen Perspektiven der geographischen Migrationsforschung, die von rund 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgestellt wurde. Einen der Höhepunkte des Programms bildete der Gastvortrag des französischen Geographen und Kartographen Philippe Rekacewicz. Details

Das Graduiertenkolleg ›Die Produktion von Migration‹ hat seine Arbeit aufgenommen

Am 1. Januar 2015 hat das Graduiertenkolleg ›Die Produktion von Migration‹ mit einer Laufzeit von zunächst drei Jahren seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Kollegs ist es, eine Gruppe von Mitgliedern des IMIS sowie hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit unterschiedlicher disziplinärer Herkunft und theoretischer Orientierung zu versammeln, um einzelne Fallstudien über die Bedingungen, Formen und Folgen der Produktion von Migration im Rückgriff auf verschiedene Sozialtheorien durchzuführen.  Details

Mexikanische Studierende zu Gast an der Universität Osnabrück

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem IMIS und der Universidad Intercultural del Estado de Hidalgo in Mexiko waren im November 2014 zehn Studierende und eine Dozentin aus Mexiko Gast an der Universität Osnabrück. Ein abwechslungsreiches und umfangreiches Programm brachte ihnen das Land und die Universität näher. Die Gäste stellten mexikanische Traditionen rund um den »día de los muertos« (Allerheiligen) im IMIS vor.  mehr lesen

Internationale Tagung: Pathways to Success

Das IMIS-Forschungsprojekt ›Pathways to Success‹ untersucht seit 2011 erfolgreiche Werdegänge und soziale Mobilität von Angehörigen der türkeistämmigen zweiten Generation im lokalen und internationalen Vergleich. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung sowie eines Fachgesprächs mit Akteuren aus Politik und Praxis wurden am 5./6.11.2016 in Essen die Ergebnisse präsentiert. Diskutiert wurde dabei insbesondere die Rolle der ›neuen Eliten‹ mit familiärer Einwanderungsgeschichte im und für gesellschaftlichen Wandel.  Projekt / Programm

Neue Juniorprofessur am IMIS

Prof. Dr. Jannis Panagiotidis ist im September 2015 zum Juniorprofessor für ›Migration und Integration der Russlanddeutschen‹ am IMIS ernannt worden. Es ist eine bislang einzigartige Ausrichtung einer Juniorprofessur in Deutschland.  Pressemeldung / Zur Person

IMIS-W3-Professur ›Migration und Gesellschaft‹ besetzt!

[1.9.2016] Für die im IMIS und im Masterstudiengang IMIB zentral verankerte Soziologie-Professur (Nf. Prof. Dr. Michael Bommes: ›Soziologie/Methodologie interkultureller und interdisziplinärer Migrationsforschung‹) konnte die international renommierte Migrationsforscherin Prof. Dr. Helen Schwenken gewonnen werden. Die neue Kollegin und ihre Arbeitsgruppe verstärken das IMIS ab Beginn des Wintersemesters 2014/15. Zur Person

Master-AbsolventInnen 2014:

Die Absolventinnen und Absolventen des 9. Jahrgangs des Master-Programms ›Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen‹ (IMIB) sind am Freitag, dem 25. Juli feierlich verabschiedet worden. Zum Oktober 2014 werden nunmehr 30 Studierende des 11. Jahrgangs das Studium des IMIB aufnehmen. Mehr als 250 Studierende hatten sich um die Aufnahme in das Master-Programm beworben. mehr zum Studiengang